13. Oktober 2017

Wandel in der Arbeitswelt sozial gestalten

Marcel Schmidt, Vorsitzender SSW-Ratsfraktion Kiel

Zum „Kieler Aufruf Arbeit 4.0“ des DGB erklären der SSW-Fraktionsvorsitzende Marcel Schmidt die SPD-Sprecherin für Wirtschaft und Arbeit Antje Möller-Neustock:

„Wir begrüßen die Initiative des DGB. Wandel in der Arbeitswelt hat es in der Moderne immer gegeben. SPD und SSW stehen seit jeher dafür, diesen Wandel sozial zu gestalten und nicht einfach geschehen zu lassen. Denn Arbeit bedeutet mehr, als nur den Lebensunterhalt zu verdienen. Arbeit stiftet Sinn und ermöglicht soziale Teilhabe. Unsere Prämisse war und bleibt, soziale Errungenschaften auch in der Arbeitswelt zu verteidigen, dabei aber an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Der DGB hat hierzu überlegte, gute Ansätze vorgelegt.
Aus kommunaler Sicht möchten wir vor allem zwei Punkte hervorheben: Es ist im Interesse der Städte, das Gemeinwohl, die sozialen Sicherungssysteme und die öffentliche Daseinsvorsorge auskömmlich zu finanzieren. Wir setzen uns seit langem gegen die Unterfinanzierung der Städte und für einen ausreichenden finanziellen Spielraum ein.
Außerdem muss Bildungspolitik, aus Sicht der Arbeitspolitik insbesondere die Weiterbildung, so gestaltet werden – auch berufsbegleitend – dass alle Menschen Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten, auch wenn sich die Arbeitsprozesse verändern. Bildungsinvestitionen stehen daher schon seit jeher im Zentrum unserer Politik.
Wir freuen uns auf die Diskussion des DGB-Vorstoßes mit allen Partnern in Wirtschaft und Politik.“

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