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Freies WLAN: Kiel setzt digitale Maßstäbe

Sven Christian Seele, Netzprofi der SSW Ratsfraktion und Freifunker
Sven Christian Seele, Netzprofi der SSW Ratsfraktion und Freifunker

Die beharrliche Arbeit der Kieler Rathaus-Kooperation aus SSW, SPD und Bündnis90/Die Grünen in Sachen digitaler Freiheit zeigt endlich Früchte. Nach über zwei Jahren intensiver Bemühungen bekommt die Landeshauptstadt nun ein weiteres offenes Netz.

„Die Rathauskooperation aus SPD, Bündnis90/Die Grünen und SSW begrüßt mit der Einrichtung der ersten 22 Hotspots, die heute im Rahmen des Kieler Abends auf der CeBIT in Betrieb gehen, die Umsetzung ihres Ratsbeschlusses „Freier WLAN-Empfang in Kiel“ (Drucksache 0809/2013). Die Etablierung eines kostenlosen WLANs in Kiel durch die Kieler Nachrichten in Zusammenarbeit mit Addix und in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Förde Sparkasse, bringt unsere Landeshauptstadt einen großen Schritt nach vorn und unterstützt die von uns entfachte Dynamik in der Innenstadt.
Durch den in dieser Organisationsform bundesweit einzigartigen Vorstoß hält Kiel mit der fortschreitenden Digitalisierung und Vernetzung der Gesellschaft schritt und stellt den Bürgerinnen und Bürgern die Grundlage der dafür nötigen Infrastruktur zur Verfügung. Vernetzung und Telekommunikation sind heutzutage längst nicht mehr an die eigenen vier Wände gebunden; der Bedarf nach kostenlosen und mobilen Datenverbindungen steigt stetig.
Die heutige Inbetriebnahme der ersten 22 kostenlosen Hotspots ist neben der Bürgerbewegung Freifunk ein weiterer Aufschlag für eine Vernetzung unserer Landeshauptstadt, die sich durch den geplanten sukzessiven Ausbau als äußerst wertvoller Standortfaktor etablieren wird.“

Dies erklärten Ratsherr Sven Seele (SSW), Ratsfrau Lydia Rudow (Bündnis90/Die Grünen) und Ratsherr Benjamin Raschke (SPD) zum Startschuss für 22 kostenlose WLAN-Hotspots im Kieler Stadtgebiet.

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Was hat für die Politik den Ausschlag gegeben NICHT das Engagement der Kieler Bürger im Rahmen von Freifunk Kiel (327 Zugangspunkte in dieser Minute) zu unterstützen, sondern einem klar kommerziellen Ansatz mit proprietärem Charakter und Datenerfassung über seine Nutzer die gesamte Aufmerksamkeit zu schenken? Dabei handelt es sich nämlich eben per Definition nicht um ein „freies WLAN“. Wurde dafür Steuergeld ausgegeben, wenn ja – wie viel?