Sport und Inklusion: Geht uns alle an

Sport und Inklusion: Geht uns alle an

Inklusion und Sport: Geht uns alle an Wir wollen eine inklusive Stadt. Wir wollen Kiel als eine Stadt der Vielfalt, in der es normal ist, verschieden zu sein. Inklusion geht nur, wenn sich alle BürgerInnen einbringen, sich darauf einlassen, dass alle Menschen dazugehören und niemand ausgeschlossen wird. Wir möchten, dass alle Menschen in Kiel am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Und dazu gehört nicht nur die Schule, die Uni oder der Arbeitsplatz, sondern auch die Freizeit, in der wir Sport machen, Kulturveranstaltungen besuchen, Spiele spielen oder in Vereinen unseren Hobbys nachgehen.

  • Gesellschaftliche Teilhabe. Inklusion im Alltag setzt voraus, dass die Orte des täglichen Lebens für alle gut erreichbar und barriefrei gestaltet sind.
  • Barrierefreieheit. Eine soziale und gesellschaftliche Teilhabe ist nur möglich, wenn alle die Möglichkeit haben, Theater, Kino oder Konzertveranstaltungen zu besuchen. Sportangebote müssen auch Menschen mit Behinderung offen stehen. Der SSW wird sich außerdem dafür einsetzen, dass auch die Fördeschiffe eine bessere Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung erhalten.
  • Inklusion an Schulen. Eine erfolgreiche Inklusion in den Schulen kann nur gelingen, wenn die Schulen mit entsprechenden Lehrkräften ausgestattet sind. Wir stehen voll und ganz hinter der Vorgabe der UN-Konvention, nach der alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung gemeinsam in Regelschulen unterrichtet werden sollen.
  • Daher muss entweder die Klassengröße angepasst werden oder der Unterricht durch zwei Lehrkräfte erfolgen. Eine der Lehrkräfte sollte eine sonderpädagogische Ausbildung vorweisen oder anderweitig qualifiziert sein. Multiprofessionelle Teams sollen so die Lernbedingungen verbessern.
  • Partizipation von Menschen mit Behinderungen. Zu einer inklusiven Gesellschaft gehört auch ein inklusiver Arbeitsmarkt.
  • In der Zusammenarbeit mit den Werkstätten für behinderte Menschen sollte aus unserer Sicht mehr darauf hingewirkt werden, dass auch verstärkt Betriebe und Firmen in die Beschäftigung behinderter Menschen miteinbezogen werden.
  • Es gilt hier, eine Isolierung in den Werkstätten zu verhindern und die Chancen für Menschen mit Handicap auch auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. Hier sollte die öffentliche Hand mit guten Beispiel vorangehen. Der SSW hat sich deshalb immer für ein Rückkehrrecht in die Werkstätten eingesetzt.
  • Holstein-Stadion für alle. Wir fördern den Umbau des Holstein-Stadions zu einer barrierefreien Mehrzweck-Arena, die auch für den Breitensport nutzbar sein soll.
  • Breitensport fördern. Der SSW freut sich mit allen KielerInnen über unsere Erfolge im Spitzensport. Wir sorgen dafür, dass der Breitensport mindestens mit der gleichen Summe gefördert wird, die für den Spitzensport bereitgestellt wird.

Deine Ansprechpartnerinnen der SSW-Ratsfraktion Kiel für die Bereiche Sport und Inklusion:

Dr. Susanna Swoboda
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Holtenau (beratend)
Kontakt
susanna.swoboda [at] arcor.de

Feldstrasse 91
24105 Kiel


Margot Bullacher
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Soziales, Wohnen und Gesunheit ("Sozialausschuss")
Mitglied im Ortsbeirat
  • Wik
Kontakt
Tlf. 0152/53 58 52 35
margot.bullacher-Kiel [at] t-online.de
sekretær

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