SSW: Landeshauptstadt braucht eigenes Kulturdezernat

Marcel Schmidt, Vorsitzender SSW-Ratsfraktion Kiel

Zum Neuschnitt der Dezernate und speziell zur Verschiebung des Kulturbereichs erklärt Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer kündigt an – wie im Kooperationsvertrag von SPD, Grünen und FDP vorgegeben – einige Dezernate bis Mitte September neu zuzuschneiden. Dabei soll der Bereich Kultur vom jetzigen Dezernat III „Finanzen, Personal, Kultur und Ordnung“ dem Dezernat V zugeordnet werden, das aktuell noch „Bildung, Jugend und Kreative Stadt“ heißt. Wir sehen diesen Zuschnitt sehr kritisch, denn das Dezernat V ist bereits jetzt mit einer Vielzahl von Aufgaben betraut und würde durch die zusätzliche Verantwortlichkeit für den gesamten Kulturbereich weit über seiner Belastungsgrenze arbeiten müssen.

Deswegen fordern wir ein eigenes Dezernat für den Bereich Kultur. Der SSW betrachtet Kultur als eine für diese Stadt essentielle Infrastruktur, deren Bedeutung im öffentlichen Leben gestärkt werden muss und die nicht zu einer Verfüge- und Verschiebemasse verkommen darf. Die Kieler Bühnen, die einen sehr guten Ruf genießen, das viel beachtete Sommertheater und viele weitere Kieler Kulturschaffende brauchen in der Verwaltung eine/n Ansprechpartner/in der/die ihre Anliegen mit ungeteilter Aufmerksamkeit bearbeiten kann. Ein eigenes Dezernat wäre in der Lage, die kulturpolitischen Leitlinien der Landeshauptstadt besser mit Leben zu füllen und die kulturellen Belange der dänischen Minderheit angemessen zu fördern. Der SSW setzt sich im Wahlkampf und heute für ein Kulturzentrum wie die auch im Kooperationsvertrag skizzierte Kultur-Arena ein. Gerade bei solchen Großprojekten, dürfen wir nicht riskieren, dass der Kulturbereich in einem überlasteten Großdezernat zum Randthema wird.“

Kieler Kulturleben braucht Konzertsaal

Marcel Schmidt, Vorsitzender SSW-Ratsfraktion Kiel

Zur Zukunft des Konzertsaals erklären der SSW-Fraktionsvorsitzende Marcel Schmidt sowie der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Hans-Friedrich Traulsen und die kulturpolitische Sprecherin Ingrid Lietzow (SPD):

„Wir begrüßen, dass Bewegung in die Diskussionen und Verhandlungen um die Zukunft des Konzertsaals kommt. Das Kieler Kulturleben braucht einen funktionsfähigen und attraktiven Konzertsaal. Wir unterstützen den Oberbürgermeister daher weiterhin bei seinen Gesprächen. Wir halten den ins Spiel gebrachten Erwerb des gesamten Kieler Schlosses für eine interessante Perspektive, um zum Beispiel ein Kongresszentrum zu entwickeln.“

Freier Eintritt in städtischen Museen

Der Kulturausschuss hat gestern die neue Entgeltordnung für die Stadtgalerie und das Stadt- und Schifffahrtsmuseum beschlossen. Dazu erklären die kulturpolitischen Sprecher der Rot-Blauen Rathauskooperation Marcel Schmidt (SSW) und Ingrid Lietzow (SPD):

„Der Kulturausschuss hat gestern beschlossen, dass in Stadtgalerie und Stadt- und Schifffahrtsmuseum kein Eintritt mehr verlangt wird. Wir freuen uns, dass der Beschlussvorlage des Kulturdezernenten Wolfgang Röttgers (SPD) für diese zweijährige Pilotphase einstimmig (!) zugestimmt wurde. Weiterlesen

Gemeinsam und kostenlos Kultur erleben: Sommertheater wird auch in Friedrichsort übertragen

Die Premiere des Sommertheaters am 15. Juli wird in diesem Jahr auch am Kleinen Strand am Skagerrakufer in Friedrichsort live übertragen. Damit werden die bisherigen Events am Bootshafen in der Innenstadt, auf dem Vinetaplatz in Gaarden, auf dem Blücherplatz in Düsternbrook und am Heidenberger Teich in Mettenhof um einen weiteren Standort in Kiel erweitert.
Marcel Schmidt, der kulturpolitische Sprecher der Kieler SSW-Ratsfraktion und Volkhard Hanns, Ratsherr der SPD für Friedrichsort/Holtenau, erklären:

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