Sportvereinsheime als Orte des Zusammenlebens stärken: SSW und SPD wollen Umsatzpacht einschränken

Dr. Susanna Swoboda, stellvertretende Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion

In den nächsten Jahren wird von immer mehr Sportvereinen eine Umsatzpacht verlangt werden. SPD und SSW beantragen daher zur Ratsversammlung am 19. April, künftig auf Umsatzpacht für Sportvereinsheime unter bestimmten Bedingungen zu verzichten. Dazu erklären die sportpolitische Sprecherin Dr. Susanna Swoboda (SSW) und der Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Sport Volkhard Hanns (SPD):

„Sportvereine sind elementar wichtig für unsere Stadt und die Bürgerinnen und Bürger. Zu ihnen gehören die Vereinsheime mit ihrer besonderen Funktion in den jeweiligen Stadtteilen. Aufgrund geänderter Lebensgewohnheiten der Menschen und anderer Organisation des Vereinslebens wird es immer schwieriger, Pächter zu finden.

Eine Umsatzpacht erzeugt unnötige Barrieren und wirtschaftliche Härten zum Betrieb dieser Gaststätten. Wir wollen daher die Umsatzpacht weiter einschränken. Vereinsheime, die wichtige Orte des Zusammenlebens im Stadtteil sind und deren Erlöse in das Vereinsleben fließen, sollen keine zusätzliche Belastung tragen. So stärken wir die Sportvereine und ihre Vereinsheime als wichtige Anlaufpunkte in den Stadtteilen.“

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