Programm

Der SSW ist die regionale Alternative für alle KielerInnen. Er ist als Minderheitenpartei fest verankert im Norden Schleswig-Holsteins und in Kiel. Der SSW ist eine freie und unabhängige politische Kraft, die nicht nur die kulturellen und sozialen Interessen des dänischen und friesischen Bevölkerungsteils vertritt, sondern sich auch für die Belange aller BürgerInnen in Kiel einsetzt. Dabei orientiert sich der SSW an den nordischen Grundwerten und gut funktionierenden skandinavischen Vorbildern in der Sozialpolitik, im Bildungsbereich und im Energie- und Umweltbereich. Dies gilt insbesondere auch für die Gleichstellung von Mann und Frau.

Der SSW steht für eine Politik der Vernunft, um unser Gemeinwesen voranzubringen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass eine demokratische und soziale Weiterentwicklung unserer Stadt, der Landeshauptstadt Kiel, gemeinschaftlich verstanden und erarbeitet werden muss. Darum zieht sich die Gemeinschaft als roter Faden durch dieses Programm.

Wohnen: Für alle und bezahlbar

Die zentrale Aufgabe im Bereich Wohnen ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Dies beinhaltet die Stärkung des sozialverträglichen Wohnungsbaus, aber auch alle anderen Maßnahmen, die zu einer Vermehrung von bezahlbarem Wohnraum beitragen. Der bezahlbare Wohnraum wird in allen Stadtteilen benötigt, um eine soziale Durchmischung zu fördern. Dies gilt auch für die Innenstadt, sowie die innenstadtnahen Stadtteile und beinhaltet auch die Förderung von Bauprojekten nach skandinavischen Vorbildern, um bezahlbaren Wohnraum mit ansprechender Architektur zu verbinden.

  • Soziale Wohnkontingente. Wir wollen soziale Wohnkontingente fördern und daher bei der Ausweisung von Baugebieten und Bauprojekten, auf die die Stadt Einfluss nehmen kann, 30 Prozent der zusätzlichen Wohnfläche für bedürftige MieterInnen reservieren.
  • Städtischen Wohnungsbau voranbringen. Wohnungsbaugenossenschaften wollen wir stärken und den städtischen Wohnungsbau voranbringen, das beinhaltet ausdrücklich die Gründung und Weiterentwicklung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft.
  • Barrierefreiheit weiter unterstützen. Wir setzen uns für eine Förderung beim Umbau bestehender Gebäude zur Barrierefreiheit ein. Damit wollen wir auch mehr bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum für ältere Menschen schaffen. Dazu gehört auch die Förderung von Mehrgenerationen- und inklusiven Projekten.
  • Lebenswelten verbinden. Wohnen benötigt lebendige Stadtteile. Wir unterstützen daher die Verbindung von Wohnen und Gewerbe, nsbesondere in alternativen Wohnprojekten.
  • Günstiges Wohnen für Familien. Wir wollen das Wohnraumangebot insbesondere für Familien mit mehreren Kindern verbessern. Der Bestand muss auch in diesem Segment stark angehoben werden, das aktuell bei InvestorInnen keine Top-Priorität genießt.
  • Günstiger Wohnraum für alle Lebenslagen. Wir wollen erreichen, dass bei der Schaffung und Vergabe von bezahlbarem Wohnraum obdachlose Menschen, Menschen mit Behinderungen und auch psychisch Kranke besser berücksichtigt werden.
  • Obdachlosigkeit entgegenwirken. Vorbeugen ist besser als heilen. Wir wollen wirksame Mechanismen ausbauen, die Menschen vor Wohnungs- oder Obdachlosigkeit präventiv schützen sollen. Außerdem wollen wir Beratungsstellen für Menschen unter Obdachlosigkeit fördern und darauf achten, dass ein Kontingent an bezahlbaren Wohnungen für Menschen reserviert wird, die auf dem freien Wohnungsmarkt keine Wohnung bekommen.
  • Inklusion im Wohnen. Wir sehen einen erhöhten Bedarf an Wohnprojekten für Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Daher sehen wir die Unterstützung der bestehenden Wohnanlagen und die Ausweitung der Versorgungsstrukturen als wichtige Aufgabe der nächsten Jahre an. Für ein besonders gelungenes Beispiel von Wohnformen für demenzerkrankte Menschen halten wir die „Demenzstadt“ in Svendborg. Hier ist für die Sicherheit der an Demenz Erkrankten gesorgt, während das Wohngebiet offen für alle bleibt. Die BewohnerInnen werden durch Anreize wie Gartenanlagen und andere vielfältige Freizeitangebote gefordert und können sich selbst ins Gemeinschaftsleben einbringen. Ein solches Modellprojekt können wir uns auch gut für Kiel vorstellen.

Dein Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Wohnen:

Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel

Bildung für alle

In der Bildungsregion Kiel wollen wir Chancengleichheit für alle Kinder erreichen. Zugang zu Bildung darf nicht vom Elternhaus abhängig sein, sondern muss allen Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden.

  • Wir setzen uns für den bedarfsgerechten Ausbau von Krippen und Kitas ein, wobei wir eine Vielfalt an unterschiedlichen Einrichtungen anstreben, so dass Eltern die für ihr Kind geeignete Einrichtung wählen können.
  • Um eine hohe Qualität in der pädagogischen Betreuung und frühkindlichen Bildung zu erreichen, setzen wir qualifiziertes pädagogisches Personal ein. Dem erwarteten Fachkräftemangel begegnen wir entschlossen und setzen uns für den Ausbau der Ausbildungs- und Weiterbildungseinrichtungen für Erzieherinnen und Erzieher ein.
  • Schulen effektiv und schnell sanieren. Wir treiben den Neubau, Anbau und die Sanierung von Kieler Schulen voran, damit Lernen und Bildung in guter Lernumgebung stattfinden kann. Dazu gehört die Entwicklung und Umsetzung des Schulbauprogramms 2.0 für eine wachsende Stadt unter Berücksichtigung der Bevölkerungsprognose.

Deine Ansprechpartnerinnen der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Bildung:

Dr. Susanna Swoboda
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Holtenau (beratend)
Kontakt
susanna.swoboda [at] arcor.de

Feldstrasse 91
24105 Kiel


Dagmar Link
Bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Schreventeich/Hasseldieksdamm
  • Mitte
Kontakt
daggybax [at] gmx.de
Soziales und Sicherheit gemeinsam denken

Soziales und Sicherheit muss heute gemeinsam gedacht werden. Gute Sozialsysteme schaffen soziale Sicherheit und Teilhabe an der Gemeinschaft bedingt immer auch ein Gefühl von Sicherheit.

  • Keine Ausweitung der Video-Überwachung. Statt auf Technik setzen wir auf das Miteinander der Menschen. Die Video-Überwachung des öffentlichen Raumes sehen wir kritisch und lehnen einen weiteren Ausbau ab. Video-Überwachung ersetzt konkretes menschliches Handeln nicht. Sie gaukelt Sicherheit allenfalls vor.
  • Um die Gemeinschaft zu stärken und Angsträume zu beseitigen, wollen wir den Fonds und das Programm „Kiel gemeinsam gestalten“ ausbauen. Dieses Programm unterstützt gemeinsame Projekte in den Stadtteilen.
  • Flankiert von einer umfassenden Bürgerbeteiligung wollen wir den Schützenpark zu einem Aktivitätspark für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen umgestalten.
  • Wir richten einen kommunalen Ordnungsdienst ein, der seine Standorte in der Nähe der Brennpunkte hat. Dieser Ordnungsdienst soll mit anderen Behörden der Stadt zusammenarbeiten und Ansprechpartner vor Ort sein. Ordnungsrechtliche Maßnahmen wollen wir immer auch mit sozialen Maßnahmen koppeln. Daher befürworten wir den Ausbau der Sozialarbeit auf der Straße durch Streetworker in Gebieten mit entsprechendem Bedarf.
  • Zur Aufwertung der Lebensqualität und zur Steigerung des individuellen Sicherheitsgefühls werden wir bestehende Angsträume in Kiel ausfindig machen und gezielt neutralisieren, z.B. durch effektivere Beleuchtung.
  • Kriminalität soll verhindert werden, bevor sie entsteht. Präventionsangebote zeigen Wege in die Gesellschaft, in der jedeR zählt und es wert ist, nicht aufgegeben zu werden. Darum ist uns auch die Förderung der Prävention und Jugendarbeit wichtig, die wir deutlich anheben wollen.
  • Wir wollen die Resozialisierung von Strafgefangenen durch entsprechende Programme unterstützen.
  • Wir werden die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen fördern, ausbauen und inklusive Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt und auf dem zweiten Arbeitsmarkt schaffen.
  • Wir wollen in jedem Stadtteil Orte der Begegnung schaffen und fördern, für alle KielerInnen. Dort sollen sie neben kulturellen auch niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote vorfinden können.
  • Wir unterstützen Frauenfacheinrichtungen in ihrer wichtigen Beratungs- und Präventionsarbeit für die BürgerInnen. Dies gilt ebenso für die Mädchenarbeit in Kiel. Wir wollen den weiteren Ausbau der sicheren Unterbringungsplätze für Frauen und deren Kinder, die von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen sind, nach der Istanbul-Konvention, die pro 10.000 EinwohnerInnen ein Familienzimmer fordert.
  • Menschen mit Demenz sollen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Um dies zu gewährleisten, wollen wir Demenz-Modellstadt werden und nach dänischem und holländischem Vorbild entsprechende Möglichkeiten schaffen.
  • Wir wollen die Wik zum inklusiven Stadtteil ausbauen, wo unterschiedlichste Menschen gemeinsam wohnen, arbeiten, zur Schule gehen und ihre Freizeit gestalten. Mit dem Ziel eines Modellstadtteils werden wir bestehende Einrichtungen der Behindertenhilfe mit ins Boot holen und gemeinsam mit allen Ideen entwickeln.
  • Wir wollen den barrierefreien Ausbau von Schulen, Kitas und öffentlichen Gebäuden weiter verbessern.
  • Weiterhin fordern wir den Ausbau des Förderangebots für SchülerInnen mit Lerndefiziten oder Migrationshintergrund, sowie die Möglichkeit des kostenlosen Deutschunterrichts für ZuwanderInnen. Darüber hinaus wollen wir die Projektwochenförderung in Schulen und Kindergärten zu politischen Themen wie Rassismus oder Extremismus verstärken.

Dein Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für die Bereiche Soziales und Sicherheit:

Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel


Marvin Stephan Schmidt
Bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Soziales, Wohnen und Gesundheit ("Sozialausschuss")
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied in den Ausschüssen
  • Jugendhilfeausschuss
Mitglied im Ortsbeirat
  • Pries/Friedrichsort
  • Hassee/Vieburg (beratend)
Kontakt
Tlf. 0176/43 39 27 61
marvin.stephan.schmidt97 [at] gmail.com
Bürgerbeteiligung: Gemeinsam für Kiel!

  • Die Entwicklung unserer Stadt soll sich an den Wünschen und Bedürfnissen und den Ideen und Visionen aller hier lebenden Menschen orientieren.
  • Stadtteilentwicklung voranbringen. Wir wollen die Quartiere und Stadtteile stärken. Sie brauchen eine funktionierende Nahversorgung und eine gute soziale Infrastruktur.
  • Migrationskultur fördern. Die Menschen, die zu uns kommen, bringen Vielfalt mit in die Stadt. Dieser Vielfalt Orte und Raum zum Wachsen zu geben, bringt die Gesellschaft zusammen.
  • Vielfalt fördern. Wir wollen unsere Unterstützung von Initiativen, die sich für Toleranz und Vielfalt einsetzen, weiterhin ausbauen.
  • Kontakt zu den BürgerInnen suchen. Die Fraktionssitzungen des SSW im Kieler Rathaus sind offen, BürgerInnen können uns in den Sitzungen besuchen und mit uns diskutieren. Die SSW-Ratsfraktion führt regelmäßig Fraktionssitzungen an wechselnden Orten in der Stadt durch, um mit den BürgerInnen besser ins Gespräch zu kommen. Diese Offenheit wollen wir auch in andere Bereiche der Kommunalpolitik transportieren.
  • Kitaplätze ausbauen. Wir streben eine schnellst- und bestmögliche Voll-Versorgung der Kieler Bevölkerung mit Kitaplätzen an.
  • Urban Gardening. Wir setzen uns für die Schaffung von Gemeinschaftsgartenflächen im städtischen Bereich ein. Darin sehen wir eine Form der Umweltbildung. Wir wollen auch Familien ohne eigenen Garten die Möglichkeit bieten, Gemüse, Kräuter oder auch Blumen selber anzupflanzen und zu ernten und auch auf diese Art bspw. einen Beitrag zum Bienenschutz zu leisten.
  • Indoor Farming. Dort, wo Gewerbe- oder andere Immobilienobjekte nicht sinnvoll weitergenutzt, umgenutzt oder die Flächen, auf denen sie stehen, nicht für andere Zwecke genutzt werden können, setzen wir uns für die Schaffung von Indoor-Farming-Flächen ein, damit sich Garten- und Wohnungsbau nicht gegenüberstehen und die ureigenste Ressource einer Stadt, die 3. Dimension, gärtnerisch genutzt werden kann.

Deine AnsprechpartnerInnen der SSW-Ratsfraktion Kiel für die Bürgerbeteiligung:

Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel


Margot Bullacher
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Soziales, Wohnen und Gesunheit ("Sozialausschuss")
Mitglied im Ortsbeirat
  • Wik
Kontakt
Tlf. 0152/53 58 52 35
margot.bullacher-Kiel [at] t-online.de
Sport und Inklusion: Geht uns alle an

Inklusion und Sport: Geht uns alle an Wir wollen eine inklusive Stadt. Wir wollen Kiel als eine Stadt der Vielfalt, in der es normal ist, verschieden zu sein. Inklusion geht nur, wenn sich alle BürgerInnen einbringen, sich darauf einlassen, dass alle Menschen dazugehören und niemand ausgeschlossen wird. Wir möchten, dass alle Menschen in Kiel am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Und dazu gehört nicht nur die Schule, die Uni oder der Arbeitsplatz, sondern auch die Freizeit, in der wir Sport machen, Kulturveranstaltungen besuchen, Spiele spielen oder in Vereinen unseren Hobbys nachgehen.

  • Gesellschaftliche Teilhabe. Inklusion im Alltag setzt voraus, dass die Orte des täglichen Lebens für alle gut erreichbar und barriefrei gestaltet sind.
  • Barrierefreieheit. Eine soziale und gesellschaftliche Teilhabe ist nur möglich, wenn alle die Möglichkeit haben, Theater, Kino oder Konzertveranstaltungen zu besuchen. Sportangebote müssen auch Menschen mit Behinderung offen stehen. Der SSW wird sich außerdem dafür einsetzen, dass auch die Fördeschiffe eine bessere Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung erhalten.
  • Inklusion an Schulen. Eine erfolgreiche Inklusion in den Schulen kann nur gelingen, wenn die Schulen mit entsprechenden Lehrkräften ausgestattet sind. Wir stehen voll und ganz hinter der Vorgabe der UN-Konvention, nach der alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung gemeinsam in Regelschulen unterrichtet werden sollen.
  • Daher muss entweder die Klassengröße angepasst werden oder der Unterricht durch zwei Lehrkräfte erfolgen. Eine der Lehrkräfte sollte eine sonderpädagogische Ausbildung vorweisen oder anderweitig qualifiziert sein. Multiprofessionelle Teams sollen so die Lernbedingungen verbessern.
  • Partizipation von Menschen mit Behinderungen. Zu einer inklusiven Gesellschaft gehört auch ein inklusiver Arbeitsmarkt.
  • In der Zusammenarbeit mit den Werkstätten für behinderte Menschen sollte aus unserer Sicht mehr darauf hingewirkt werden, dass auch verstärkt Betriebe und Firmen in die Beschäftigung behinderter Menschen miteinbezogen werden.
  • Es gilt hier, eine Isolierung in den Werkstätten zu verhindern und die Chancen für Menschen mit Handicap auch auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verbessern. Hier sollte die öffentliche Hand mit guten Beispiel vorangehen. Der SSW hat sich deshalb immer für ein Rückkehrrecht in die Werkstätten eingesetzt.
  • Holstein-Stadion für alle. Wir fördern den Umbau des Holstein-Stadions zu einer barrierefreien Mehrzweck-Arena, die auch für den Breitensport nutzbar sein soll.
  • Breitensport fördern. Der SSW freut sich mit allen KielerInnen über unsere Erfolge im Spitzensport. Wir sorgen dafür, dass der Breitensport mindestens mit der gleichen Summe gefördert wird, die für den Spitzensport bereitgestellt wird.

Deine Ansprechpartnerinnen der SSW-Ratsfraktion Kiel für die Bereiche Sport und Inklusion:

Dr. Susanna Swoboda
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Holtenau (beratend)
Kontakt
susanna.swoboda [at] arcor.de

Feldstrasse 91
24105 Kiel


Margot Bullacher
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Soziales, Wohnen und Gesunheit ("Sozialausschuss")
Mitglied im Ortsbeirat
  • Wik
Kontakt
Tlf. 0152/53 58 52 35
margot.bullacher-Kiel [at] t-online.de
Jugend: unsere Zukunft

  • Probleme lösen, bevor sie entstehen. Wir verfolgen weiterhin einen präventiven Charakter in der Jugendarbeit und in der Jugendhilfe. Nicht erst einschreiten, wenn etwas passiert ist, sondern Familien schon präventiv unterstützen.
  • Einmischen. Mitgestalten. Wir schaffen mehr Teilhabe für Kinder und Jugendliche in Kiel und wollen ihr Interesse für Politik und Mitbestimmung wecken. Damit stehen wir für Bürgerbeteiligung von Anfang an; wir möchten, dass sich die Kinder und Jugendlichen einmischen und den Älteren ihre Perspektive und ihre Sicht auf die Dinge mitteilen.

Deine AnsprechpartnerInnen der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Jugend:

Dr. Susanna Swoboda
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Holtenau (beratend)
Kontakt
susanna.swoboda [at] arcor.de

Feldstrasse 91
24105 Kiel


Marvin Stephan Schmidt
Bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Soziales, Wohnen und Gesundheit ("Sozialausschuss")
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied in den Ausschüssen
  • Jugendhilfeausschuss
Mitglied im Ortsbeirat
  • Pries/Friedrichsort
  • Hassee/Vieburg (beratend)
Kontakt
Tlf. 0176/43 39 27 61
marvin.stephan.schmidt97 [at] gmail.com
Kultur: kein Luxus, sondern Infrastruktur

Der SSW versteht sich als die Kulturpartei. Wir wollen die Kultur und ihre Bedeutung im öffentlichen Leben in Kiel stärken und die kulturellen Impulse aus der dänischen Minderheit verstärkt als Bereicherung in die Kieler Kulturlandschaft einbringen. Darum setzen wir uns auch für die Weiterentwicklung und den Ausbau der kulturellen Beziehungen zu Dänemark und Skandinavien ein. Ein vielfältiges Kulturangebot vor Ort ist nicht nur eine Bereicherung für die BürgerInnen, sondern auch attraktiv für TouristInnen und Unternehmen, die neue MitarbeiterInnen anziehen wollen.

  • Bibliotheken zu Kulturzentren weiterentwickeln. Den dänischen Bücherbus verstehen wir als festen Bestandteil der Kieler Büchereilandschaft. Er bietet Zugang zur Dänischen Zentralbibliothek für Südschleswig e.V. und darüber auch Zugang zum dänisch-deutschen Bibliotheksforum. Wir wollen die Büchereien zu Kulturzentren weiterentwickeln. Unser Vorbild ist dabei das DOKK1 in Aarhus, einer Stadt, mit der wir intensive Beziehungen pflegen. Das Neue Rathaus mit dem Kulturforum, der Stadtgalerie und der Stadtbibliothek ist bereits ein Ansatz in diese Richtung. Dies wollen wir unterstützen und weiterentwickeln. Als wichtiger Teil der kulturellen Infrastruktur vor Ort wollen wir die Stadtteilbüchereien fest in ihren Quartieren verankern. Darüber hinaus wollen wir die kostenlose Ausleihe von Büchern und anderen Medien in allen kommunalen Bibliotheken und kostenloses WLAN und Breitband in allen Bibliotheken und Schulen.
  • Kultur und Bildung vernetzen. Wir wollen die Vernetzung von Kultur und Bildung voranbringen. Diese beiden Begriffe müssen in einer modernen Gesellschaft zusammen gedacht werden. Kultur ist für die Kommunen eine lebenswichtige Infrastruktur, die Gemeinschaft und Wissen transportiert. Dazu gehört für uns auch eine Förderung und Weiterentwicklung der Musikschule Kiel, um dadurch auch einen weiteren kreativen Schub für Kiel zu erzeugen.
  • Seefestung Friedrichsort rekonstruieren. Die Festung Friedrichsort, die einzige Seefestung in Deutschland, ist das bedeutendste Denkmal, das mit der gemeinsamen dänisch-deutschen Geschichte verbunden ist. Wir wollen eine Rekonstruktion der Festung erreichen, um den drohenden Verfall dieses Denkmals aufzuhalten.
  • Erinnerung bewahren. Die Erinnerungskultur soll gestärkt werden. Wir verstehen sie – auch vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte der Landeshauptstadt Kiel – als zentralen Bestandteil der Kulturarbeit.
  • Mehr historische Aufarbeitung. Wir wünschen uns eine stärkere Aufarbeitung auch der kolonialen Geschichte der Stadt Kiel. Kieler Verantwortungen und Verflechtungen in dieses Kapitel der deutschen Geschichte sind stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
  • Kunst als Teil der Stadtplanung. Kultur und Kunst müssen künftig stärker in die Stadtplanung einbezogen werden. Sie sind für die Stadtentwicklung unverzichtbare Elemente, damit die Stadtteile und Quartiere lebendig sind und eine freundliche und kreative Atmosphäre entwickeln.

Deine Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Themenbereich Kultur:

Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel


Timm Koppelmann
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Kulturausschuss
Mitglied im Begleitausschuss Matrosenaufstand
Kontakt
Tlf. 0152/01 98 62 93
timm.koppelmann-kiel [at] t-online.de
Verkehr: Kostenloser ÖPNV und Stadtbahn jetzt!

Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen und dynamischen Stadtentwicklung. Darum soll der ÖPNV stärker als bisher gefördert werden und die notwendigen Finanzmittel erhalten.

  • Mobilität für alle. Wir wollen die bestehenden Angebote für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, verbessern und weiter ausbauen.
  • Einstieg in den kostenlosen Personennahverkehr. Der Einstieg in den kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr für alle EinwohnerInnen Kiels soll eingeleitet werden. Wir unterstützen die Bewerbung von Kiel als Modellstadt für den kostenlosen Nahverkehr und fordern den Bund auf, seiner Verantwortung für die Kommunen gerecht zu werden und Kiel bei der Umsetzung des kostenlosen Nahverkehrs zu unterstützen. Ein weiterer Schritt auf diesem Weg könnte zunächst die Freie Fahrt für SchülerInnen und Auszubildende sein.
  • Stadtbahn endlich bauen. Der bisherige ÖPNV ist mit seinen Bussen in vielen Bereichen an der Leistungsgrenze angelangt. Darum wollen wir eine Stadtbahn von Elmschenhagen bis zum Olympiazentrum in Schilksee, von der Christian-Albrechts-Universität bis zur Fachhochschule in Dietrichsdorf. Die Stadtbahn ist auch notwendig, um unsere Klimaziele zu erreichen und die Schadstoffemissionen im Verkehr nachhaltig zu reduzieren. Die erst vor kurzem in Betrieb genommene Letbane in Aarhus, unserem Partner in Dänemark, kann dafür ein Vorbild sein.
  • Mehr Mobilität im vorhandenen ÖPNV. Wir wollen aber auch den vorhandenen ÖPNV weiterentwickeln. Deshalb sollen mehr Schnellbuslinien, insbesondere nach Elmschenhagen, nach Mettenhof, auf dem Ostufer und in den Kieler Norden eingerichtet werden. Die Buslinien sollen besser als bisher mit den Regionalbahnlinien verknüpft werden. Es sollen mehr Regionalbahnhaltestellen errichtet werden. Außerdem wollen wir eine feste Taktung für Busse und Fördedampfer einführen. Bei Bussen sollte tagsüber die Dauer zwischen zwei Bussen bei höchstens 20 Minuten liegen. So ist beispielsweise für Russee eine bessere Verknüpfung des Busverkehrs mit den Abfahrten der Regionalbahn am Bahnhof Russee/Bushaltestelle Köpenicker Straße vernünftig. Außerdem ist auch die Ausdehnung der Busverbindung von Russee nach Hasseldieksdamm und Mettenhof sowohl in den Abendstunden als auch sonnabends und an Sonn- und Feiertagen sinnvoll.
  • Senioreticket/Solidaritätsticket ausweiten. Das Seniorenticket soll auch in der bisherigen Ausschlusszeit von 6 bis 9 Uhr sonnabends vormittags ohne Preisaufschlag benutzt werden können. Die Busse sind in dieser Zeit, anders als an den anderen Werktagen, nicht übermäßig stark besetzt.
  • Die Fahrradstadt Kiel ausbauen. Das Fahrrad soll zukünftig eine stärkere Rolle im Verkehr spielen. Fahrradfahren ist gesund und verursacht keine Emissionen. Darüber hinaus verbraucht das Fahrrad deutlich weniger Fläche als das Auto. Es ist unser Ziel, dass Kiel in den nächsten fünf Jahren die entscheidenden Schritte unternimmt, um sich zu einer Fahrradstadt wie Kopenhagen zu entwickeln. Dafür wird es notwendig sein, Fahrstrecken als reine Fahrradstrecken zu bauen und auszuweisen. Es sollen mehr Fahrradwege eingerichtet werden. Wo es sinnvoll ist, sollen auch geschützte Radwege entstehen, auf denen alle RadfahrerInnen sicher fahren können. Damit die Radwege zu allen Jahreszeiten genutzt werden können, wollen wir die Reinigung der Radwege, insbesondere im Winter, verbessern.
  • Ost- und Westufer stärker vernetzen. Wir streben an, die beiden Fördeufer in Zukunft enger miteinander zu verzahnen. Dabei ist ein Ausbau der Fährverbindungen nur einer von diversen Bausteinen eines ganzheitlichen Maßnahmenpakets. Wir wollen die Förde als verbindendes Element zwischen Ost- und Westufer stärken. Mit einem stark ausgebauten Fährverkehr werden die beiden Ufer besser verbunden, belastende Verkehre um die Förde herum können so verringert werden.
  • Neue Grundsätze zur Straßenbenennung. Die vielen ausufernden und in der Regel meist unerquicklich verlaufenden Diskussionen über Straßenbenennungen veranlassen uns dazu, die Richtlinien der Stadt für die Benennung von Straßen und Plätzen grundsätzliche zu überarbeiten

Deine Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Mobilität:


Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel

Friedbert Wendt
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Bauausschuss
Mitglied im Ortsbeirat
  • Russee/Hammer/Demühlen
Kontakt
Tlf. 0431/69 75 89
ssw-ratsfraktion [at] kiel.de
Die Hochschulen in der Stadt

Die Kieler Hochschulen sind ein prägendes Element dieser Stadt. Sie erfüllen einen wichtigen Bildungsauftrag und bilden ein herausragendes kreatives Element, das die Entwicklung der gesamten Stadt positiv beeinflusst. Sie sind ein bedeutender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Faktor.

  • Hochschule in die Stadt. Der SSW Kiel will das Hineinwirken der Hochschulen in die Stadt unterstützen und Wissenstransfer durch Veranstaltungen zwischen Hochschule und Stadt fördern. Daher sprechen wir uns auch für die Nutzung von Hochschulräumen für öffentliche, stadtteilbezogene Arrangements aus. Damit wollen wir auch eine bessere Vernetzung von Stadtteil und Hochschule im Bereich Kultur/Veranstaltungen erreichen.
  • Hochschulwissen intensiver nutzen. Darüber hinaus wollen wir die Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt Kiel und den Hochschulen durch gemeinsame Gremien, in denen neben den Hochschulen und der Verwaltung auch die Politik und BürgerInnen beteiligt sein müssen, intensiv begleiten. Auf diese Weise wollen wir auch den Sachverstand der Hochschulen stärker in die Entscheidungen des Rathauses einbinden.
  • Luftfahrtforschung stärken. Wir wollen auch die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen Kiel und den Hochschulen voranbringen. Der Flughafen soll in Teilen zu einem Wissenschaftspark entwickelt werden, der den Hochschulen verbesserte Möglichkeiten der flugwissenschaftlichen Forschung zur Verfügung stellt. Das beinhaltet auch eine Einbeziehung der Akaflieg Kiel, der studentischen Hochschulgruppe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die aktiv Segelflug auf dem Flughafen Kiel betreibt.
  • Bafög anpassen, studentischen Wohnraum schaffen. Wir denken auch an die Studierenden und treten für eine Anpassung des Bafögs an den tatsächlichen Bedarf ein, um den Anstieg der Mietkosten zu berücksichtigen. Damit Druck aus dem Wohnungsmarkt genommen wird, fordern wir mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende in Kiel.
  • Hochschul-ÖPNV verbessern. Auch der ÖPNV muss für die Hochschulen optimiert werden. Die entsprechenden Linien des öffentlichen Nahverkehrs müssen an die Stoßzeiten der Unis angepasst werden. Für die FH fordern wir außer der verbesserten Fähranbindung ab März 2018 auch eine bessere Anbindung per Bus.
  • Uni in der Stadt. Wir wollen nicht nur die Uni in die Stadt bringen, sondern auch die Stadt in die Uni bringen. Darum befürworten wir eine Überplanung des Unigeländes, um – gemeinsam mit der Universität und ihren studentischen Gremien – den Hochschulstadtteil zu entwickeln. Ergänzend dazu wollen wir die Studiengänge Architektur und Stadtplanung in Kiel etablieren, um dringend erforderliches Wissen für die Stadtentwicklung vor Ort zu erzeugen und verfügbar zu machen.

Dein Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für Hochschulfragen:

Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel

Dänisch in Kiel: für eine moderne Minderheitenpolitik

Als Partei der dänischen Minderheit setzen wir uns dafür ein, die Minderheit in sozialer, sprachlicher und kultureller Hinsicht sichtbar zu machen und sie zu unterstützen. Wir bekennen uns zu unserer minderheitenpolitischen Verantwortung. Politik machen wir für alle BürgerInnen in Kiel, denn alle profitieren von der kulturellen Vielfalt in unserer Stadt. Die Einrichtungen der dänischen Minderheit stehen allen Menschen in Kiel offen.

  • Das Zusammenleben von dänischer Minderheit und der sie umgebenden Mehrheitsgesellschaft ist seit fast 100 Jahren ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie ganz im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsstrategie Konflikte vermieden und Frieden gefördert werden kann. Dem fühlt sich der SSW in Kiel verpflichtet.
  • Wechselwirkung. Ein echtes Zusammenleben von Mehrheitsbevölkerung und dänischer Minderheit besteht in gegenseitigem Austausch, in Wechselwirkung: damit wird „unsere Minderheit“ zu einem Standortfaktor für Kiel. Der Minderheitenbericht, der einmal pro Wahlperiode erscheint, informiert alle BürgerInnen in Kiel und unterstreicht die Bedeutung der Minderheiten.
  • Nordische Grundwerte. Der SSW orientiert sich in seiner pragmatischen Politik vor Ort an den nordischen Grundwerten und den gut funktionierenden skandinavischen Vorbildern in der Sozialpolitik, im Bildungsbereich und in der Energiepolitik.
  • Echte Gemeinschaft – Fællesskab. Der SSW ist eine freie und unabhängige politische Kraft, die sich für die Belange aller BürgerInnen in Kiel und Umgebung einsetzt. Er vertritt den dänischen und den friesischen Bevölkerungsanteil und stützt alle Minderheiten.
  • Bürgerbeteiligung. Der SSW steht für ein nordisches Demokratieverständnis und einem umfassenden Begriff von Bürgerbeteiligung. Entscheidungen sollen vor Ort, transparent und unter Einbeziehung aller getroffen werden.
  • Augenhöhe. Der SSW setzt sich nach dänischem Vorbild für ein entspanntes, gleichberechtigtes Miteinander auf allen Ebenen ein. Die Bürger begegnen dem Staat und der Verwaltung als mündige Bürger auf Augenhöhe und bekommen die Hilfen, die sie brauchen.
  • Bürgerfreundlichkeit und Partnerschaft aufbauen. Der SSW wird sich dafür einsetzen, Ämter- und Verwaltungshierarchien nach dänischem Vorbild zu modernisieren und flachere Verwaltungsstrukturen einzuführen, die Zeit sowie Kosten sparen und die BürgerInnen als Motivation ihrer eigenen Arbeit verstehen.
  • Skandinavien. Südschleswig ist ein Teil Skandinaviens und Kiel ist die Landeshauptstadt, die so ganz eingebunden ist in den skandinavischen Wirtschaftsraum. Als solche international vernetzte Metropole im Schnittbereich zweier europäischer Kultur- und Wirtschaftsräume soll Kiel erlebbarer werden.
  • Sprache. Sprache ist ein zentrales Element gelebter Kultur. Wir wollen die Möglichkeiten, Dänisch zu erlernen ausbauen und Mehrsprachigkeit großflächig fördern. Dänisch soll in der Kieler Verwaltung gleichberechtigt neben dem Deutschen stehen und jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, die Sprache mindestens einer der autochthonen Minderheiten Kiels gleichberechtigt mit dem Muttersprachunterricht erlernen zu können. Ortsschilder auf Dänisch und Deutsch unterstreichen diesen mehrsprachigen Ansatz.
  • Friedens-Schablone Schleswig-Holstein. Der Schleswig-Holsteinische Umgang mit seinen Minderheiten genießt in Europa und der Welt großen Seltenheitswert. Wir werden uns damit befassen, wie die Erkenntnisse aus dem seit Jahrzehnten friedlichen und harmonischen Zusammenleben von deutscher Mehrheit und dänischer Minderheit sich auf andere Grenzgebiete übertragen lassen. Im Rahmen eines Friedenskongresses machen wir auf die norddeutsche Minderheitenpolitik und ihre einzigartigen Errungenschaften aufmerksam und wollen Weichen stellen, andere Grenzregionen davon profitieren zu lassen.

Deine Ansprechpartnerin der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Minderheitenpolitik:

Dr. Susanna Swoboda
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Holtenau (beratend)
Kontakt
susanna.swoboda [at] arcor.de

Feldstrasse 91
24105 Kiel

Flughafen Holtenau: Stärken. Vernetzen.

Der SSW spielt nicht mit Menschenleben. Die Organe für die Kieler Transplantationsmedizin können nur mit dem Flugzeug transportiert werden. Zeit ist der kritischste Faktor in der Organtransplantation. Damit hat der Flughafen eine lebenswichtige Schlüsselfunktion im Organtransport inne. Diese Infrastruktur setzen wir nicht aufs Spiel.

  • Flughafen erhalten = Arbeitsplätze erhalten. Wir stellen uns hinter die ArbeitnehmerInnen des Kieler Airparks, deren wirtschaftliche Existenzen an den Erhalt des Flughafens geknüpft sind. Viel zu lange schwebte mit der endlosen Diskussion um eine Schließung ein Damoklesschwert über den am Flughafen angesiedelten Betrieben und lähmte ihre Entwicklung. Mit unserem eindeutigen Ja zum Flughafen schaffen wir eine Planungssicherheit und stärken den Kieler Wirtschaftsstandort.
  • Mehr Forschung, mehr Zukunft. Die Mobilität der Zukunft geht auch in die dritte Dimension. Mit fortschreitenden technischen Neuerungen bei Batterietechnik und Elektroantrieben wird die Elektrifizierung der Luftfahrt eines der relevanten Forschungsfelder der Zukunft. Damit Kiel auf diesem Feld nicht nur mitspielen, sondern auch wegweisend werden kann, wollen wir unseren Flughafen noch mehr als bisher mit unseren Hochschulen verknüpfen und damit unserem Forschungsstandort ganz neue Möglichkeiten geben.
  • Wohnraum jetzt und nicht erst in 20 Jahren. Das Flughafengelände wirksam für eine Wohnbebauung zu erschließen, setzt Planungskapazitäten voraus, die in der Stadtverwaltung gar nicht vorhanden sind. Gleichzeitig gibt es auf dem Gelände eine starke Belastung mit Altlasten und Kampfmitteln, die eine Wohnbebauung an dieser Stelle um Jahrzehnte verzögern kann. Wir können und werden an anderer Stelle den dringend benötigten Wohnraum finden (wie z.B. in Suchsdorf-West).
  • Flughafen vernetzt Naturräume. Aus umweltpolitischer Sicht ist die freie Fläche des Flughafengeländes von besonderem Interesse, da sich in den weitläufigen Sicherheitsbereichen eine besondere Nische für Artenvielfalt gebildet hat, die in pestizidfreier Umgebung einen wertvollen Lebensraum für bedrohte Tierarten bietet.

Deine AnsprechpartnerInnen der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Flughafen Holtenau:


Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel


Dr. Susanna Swoboda
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Holtenau (beratend)
Kontakt
susanna.swoboda [at] arcor.de

Feldstrasse 91
24105 Kiel
Digitalisierung: Informationszeitalter jetzt!

  • Glasfaser überall. Unser Ziel ist die schnellstmögliche Versorgung aller Stadtteile mit leistungsfähigen Internetanschlüssen. Eine starke Infrastruktur für Datentransfer ist einer der wichtigsten Standortfaktoren im Kommunikationszeitalter; für Unternehmen und Privathaushalte.
  • WLAN flächendeckend. Wir werden das schon bestehende Netz an WLAN-Hotspots weiter ausbauen, Lücken schließen und von den Stadtteilzentren aus die einzelnen Kieler Quartiere erschließen. Dabei setzen wir ausdrücklich auch auf die Initiative Freifunk, deren barrierearmes Netz mit Unterstützung der Stadt zu erweitern ist.
  • Bürger online beteiligen. Die bestehenden internetgestützten Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten müssen auf möglichst viele Beiräte, Ausschüsse und Kommissionen ausgeweitet werden. Die KielerInnen sollen sich – nach dem Open Data-Prinzip – lückenlos darüber informieren können, welche Entscheidungen in der Landeshauptstadt gerade anstehen. Wir wollen prüfen, inwiefern sich effektiv, niedrigschwellig und rechtssicher Online-Mitbestimmung realisieren lassen kann.
  • Behördengang online. Wir fordern mehr Bürgerfreundlichkeit durch mehr Onlineangebote, die die Behördengänge der Kieler BürgerInnen verkürzen, vereinfachen und entschlacken. Mit uns wird die Digitalisierung der Verwaltung allerdings nicht zu einem Rückbau der Stadtteilbüros führen. Verwaltung muss auch offline bürgernah und erreichbar sein.

Dein Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Digitalisierung:

Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel

Stadtentwicklung: Nachhaltig, nordisch, nah am Menschen.

  • Wir bringen mehr bezahlbaren Wohnraum in die Landeshauptstadt. Stadtweit, dezentral, überall. Für gut durchmischte Quartiere brauchen wir Wohnraum in allen Preisklassen in allen Stadtteilen.
  • Starke Stadtteilzentren, funktionierende Nahversorgung. Unsere Idee von Stadtentwicklung heißt Stadtteilentwicklung: Die KielerInnen haben ihren Lebensmittelpunkt in ihren Quartieren. Deswegen werden wir die Zentren der einzelnen Stadtteile stärken und ein verlässliches Nahversorgungsnetz durchsetzen.
  • Rekonstruktion der Festung. Wir wollen die Festung Friedrichsort aus ihrem Dornröschenschlaf holen und sie als dänischen Fußabdruck in unserer Landeshauptstadt kulturell und touristisch erkennbar und erlebbar machen.
  • Skandinavischer Stil, skandinavische Stadt. Als Tor zum Norden ist unsere Landeshauptstadt nicht nur durch ihre Fährverbindungen eng mit unseren skandinavischen NachbarInnen verbunden. Diese Orientierung nach Norden wollen wir durch das Einflechten skandinavischer Stilelemente in unsere Stadtgestaltung fördern.
  • Stadtplanung: ganzheitlich. Wir werden für die zukünftige Stadtplanung in Kiel einen neuen, ganzheitlichen Planungsansatz finden: Sicherheitsaspekte und die soziale Infrastruktur der Stadtteile sind effektiver miteinander zu verzahnen und stärker in die Planung der Quartiersentwicklung einzubeziehen. Beide bedingen einander und haben stets einen spürbaren Einfluss auf die Lebensqualität in den Stadtteilen.
  • Quartiere: fußläufig. Neue Quartiere, wie z.B. Holtenau-Ost auf dem ehemaligen MFG5-Gelände wollen wir so gestalten, dass das alltägliche Leben im Stadtteil unabhängig von Fortbewegungsmitteln gestaltet werden kann. Nahversorgung, kulturelle Teilhabe, Begegnung und Freizeit: Nah am Menschen und immer gut erreichbar; dafür sind Städte schließlich da.
  • Neuer Alter Markt – ohne Pavillons: Wir sind davon überzeugt, dass eine Neuentwicklung des Alten Marktes nur ohne Pavillons möglich ist. Wir entwickeln den Alten Markt durch eine Gestaltungsoffensive. Die Straßenführung und die Sichtachsen des mittelalterlichen Stadtkerns wollen wir dabei erhalten und wieder erlebbar machen. Der Alte Markt soll Veranstaltungen und Begegnung ermöglichen. Die Aufenthaltsqualität muss gesteigert werden und Raum und Atmosphäre für Gastronomie bieten. Gleichzeitig wollen wir den Platz so gestalten, dass er mit der Kirche harmoniert. Die vorhandenen Gewölbe des alten Rathauses werden wir ebenfalls in das Konzept integrieren.
  • Mehr Gastronomie für eine lebendige Innenstadt. Der Kleine Kiel Kanal legt einen Grundstein, aber da darf die anstehende Gastronomie-Offensive nicht enden: Wir wollen die nötigen Bedingungen schaffen für ansprechende und nachhaltige Ansiedlungen gastronomischer Angebote im Innenstadtbereich. Die KielerInnen sollen eine Innenstadt bekommen, die ihren AnwohnerInnen und BesucherInnen die Aufenthaltsqualität liefert, die sie verdienen.

Dein Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel in Sachen Stadtentwicklung:

Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel

Gleichstellung: Gleich ist gleich!

Kiel ist eine bunte und weltoffene Stadt, eine Stadt der Vielfalt, in der BürgerInnen sich einbringen können und an der Gestaltung beteiligt sind. Gleichstellung verstehen wir auf mehreren Ebenen, auf der minderheitenpolitischen Ebene sind die Belange der dänischen Minderheit gleichgestellt mit den Belangen der Mehrheitsbevölkerung.

  • Gleichstellung von Mann und Frau. Auf der Geschlechterebene treten wir für die Gleichstellung von Mann und Frau ein und möchten die paritätische Besetzung von Entscheidungsgremien durchsetzen, damit die Belange der Geschlechter bei Entscheidungen gerechter berücksichtigt werden.
  • Gender-Budgeting umsetzen. Wir wollen auch endlich das Gender-Budgeting umsetzen, damit die Gleichstellung der Geschlechter bereits bei der Haushaltsplanung und den finanziellen Auswirkungen von Maßnahmen gleich mitgedacht wird.
  • Planung und Sicherheit. Die Gleichstellung muss auch bei Planung und Sicherheit stärker berücksichtigt werden. Die verschiedenen Belange der Geschlechter müssen bei der Stadtentwicklung mitgeplant werden. Dadurch werden Quartiere bedarfsgerechter konzipiert und Angsträume können so schon in der Planung vermieden werden.
  • Schutz in schweren Zeiten. Kiel hat zu wenig Plätze in Frauenhäusern. Dabei ist der Bedarf nach mehr Plätzen vorhanden und steigt tendenziell. Deshalb wollen wir die Zahl der Plätze deutlich erhöhen. Wir setzen uns für die Einrichtung eines zusätzlichen Frauenhauses in Kiel ein.
  • Personalpolitik. Wir sind auch der Auffassung, dass die Gleichstellung in der Personalpolitik der Landeshauptstadt Kiel noch stärker berücksichtigt werden muss. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen oder Spitzenämtern ist – trotz aller bisher erreichten Fortschritte – immer noch zu niedrig.
  • Geschlechtergerechte Bezahlung. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Wir wollen auch hier weitere Fortschritte erzielen und fordern daher, dass die Landeshauptstadt Kiel die geschlechtergerechte Bezahlung noch entschlossener umsetzt und darüber hinaus geschlechtergerechte Bezahlung künftig als Kriterium bei Auftragsvergaben berücksichtigt wird.
  • Gleichberechtigung aller Geschlechter. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist für den SSW eine Selbstverständlichkeit im Zusammenleben. Wir wollen deswegen die bestehenden strukturellen Benachteiligungen von Frauen weiter abbauen. Viele unserer Forderungen im Bereich der Geschlechtergerechtigkeit beziehen sich auf Themenbereiche, die der traditionellen Frauenbewegung zuzuordnen sind. Diese Forderungen sind berechtigt und zu erfüllen. Wir wissen aber auch, dass das Thema da nicht aufhört. Oft spielen mehrere Unterdrückungsmechanismen ineinander. Queere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund sind vielschichtigen Diskriminierungen ausgesetzt.
  • Wir stehen an der Seite der LSBTIQ-Community. Uns ist die Unterstützung ihrer Initiativen wichtig. Wir wollen auch dazu beitragen, das Bewusstsein für die Lebenslagen und Interessen von transidenten und intersexuellen Menschen zu erhöhen. Dies soll weiterhin in Zusammenarbeit mit und Unterstützung durch ihre Interessenvertretung geschehen.
  • Mehr Personal, bessere Verwaltung. Die Kieler Stadtverwaltung braucht dringend mehr Personal. Nicht zuletzt auch im Kultur- und im Schulamt fehlt es an Mitarbeitern. Der Personal-Sparkurs vergangener Dekaden ist rückgängig zu machen.

Deine AnsprechpartnerInnen der SSW-Ratsfraktion Kiel in Gleichstellungsfragen:

Dr. Susanna Swoboda
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Jugendhilfeausschuss
Stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
  • Ausschuss für Schule und Sport
Mitglied im Ortsbeirat
  • Holtenau (beratend)
Kontakt
susanna.swoboda [at] arcor.de

Feldstrasse 91
24105 Kiel



Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel
Umwelt: Für eine Stadt in der wir leben wollen

  • Reduzierung der Schadstoffemissionen. Ein zentraler Punkt ist dabei für uns die Reduzierung der Schadstoffemissionen, insbesondere im Verkehr. Wir fordern daher umfangreiche Verkehrsmaßnahmen, die im Abschnitt Verkehr dieses Wahlprogramms enthalten sind. Dazu gehören aber auch das Konzept Green Port für einen sauberen Hafen, das eine Versorgung der Schiffe im Kieler Hafen mit Landstrom und LNG (Flüssiggas) vorsieht.
  • Stärkung des Tierheims Uhlenkrog. Wir schätzen die wertvolle Arbeit, die im Tierheim Uhlenkrog geleistet wird. Der Zuständigkeitsbereich des Tierheims ist sehr weitläufig und das Tierheim muss daher eine große Vielzahl an Tieren versorgen und betreuen. Dazu gehören neben den täglichen Aufgaben wie die Fütterung der Tiere oder die Reinigung der Gehege auch große Herausforderungen wie die Resozialisierung von misshandelten oder vernachlässigten Tieren. Diese müssen mit viel Hingabe und Zeit von entsprechend qualifiziertem Personal an den Umgang mit dem Menschen wieder herangeführt werden und das Vertrauen zurückgewinnen. Da die Qualität dieser Arbeit auch entsprechend finanziert werden muss, fordern wir daher eine stärkere finanzielle Beteiligung seitens der Stadt Kiel und des Landes.
  • Reduzierung der (Verkehrs-)Schadstoffemissionen. Die Stickstoffoxidbelastung ist zurzeit ein Thema, das ganz Deutschland in den Bann gezogen hat. Der SSW in Kiel spricht sich klar für eine Lösung des Problems aus, aber nicht zu Lasten der Pkw-FahrerInnen! Fahrverbote lehnen wir kategorisch ab und sehen z.B. in der Schaffung von Entlastungsstraßen, im Baus einer Stadtbahn und in einer besseren Taktung des ÖPNV die Lösung des Problems.
  • Digitalisierung vorantreiben, Papierverbrauch reduzieren. Wir fordern die Anschaffung und Weiterentwicklung von Hard- und Software in den Kieler Behörden sowie entsprechende Schulungen der Mitarbeiter der Stadt Kiel im Umgang, um Kosten für Papier zu sparen, die Umwelt zu schonen und eine effizientere Arbeitsweise zu gewährleisten.
  • Schaffung von öffentlichen Toiletten. Der SSW in Kiel fordert die Schaffung von öffentlichen Toiletten an allen größeren Plätzen der Stadt Kiel sowie die Schaffung von behindertengerechten Toiletten im öffentlichen Raum und allen städtischen Einrichtungen.
  • Mehr Entsorgungsmöglichkeiten für die Bürger. Wir fordern die verstärkte Aufstellung von öffentlichen Mülleimern an den belebteren Kieler Straßen sowie die vermehrte Aufstellung von Glascontainern, um die Verschmutzung unserer Straßen einzudämmen. Zusätzlich werden wir dafür sorgen, dass Mülleimer an Hundewiesen häufiger geleert werden.
  • Schutz der Meeresumwelt, kein Plastikmüll in der Förde. Unsere Förde ist die Lebensader unserer Stadt. Sie ist Teil unserer Identität als Stadt und unser wichtigstes Aushängeschild. Der SSW Kiel will daher einen besseren Schutz der Meeresumwelt und fordert die Beseitigung von Plastikabfällen in unserer Kieler Förde. Plastikmüll hat in der Förde nichts zu suchen. Wir wollen mit der Anschaffung eines Bootes für den ABK den Anstoß für die Beseitigung geben. Weiterhin soll in Wassernähe der Ausschank mit Einweggeschirr und der Verkauf mit Plastikverpackungen untersagt werden.
  • Verpackungsmüll durch Online-Handel reduzieren. Mit jedem Jahr ist zu beobachten, dass die Nachfrage bei Online-Versandhändlern kontinuierlich steigt. Leider bringt die Vielzahl an Paketen und darin enthaltenem Plastikmüll auch die damit verbundenen Probleme für unsere Umwelt mit sich. Der SSW in Kiel fordert daher die Stadt Kiel auf, sich in einem groß angelegten Bündnis zahlreicher Kommunen auf Bundesebene für eine Reduzierung des Verpackungsmülls gegenüber Großkonzernen einzusetzen.
  • Bienensterben verhindern. Auch in der Landeshauptstadt können wir Maßnahmen ergreifen, um das fortschreitende Bienensterben aufzuhalten. So wollen wir zukünftig Verkehrsinseln und ähnliche Grünflächen mit Wildblumen bepflanzen, um den Insekten einen neuen Lebensraum zu geben.
  • Flughafengelände Holtenau. Hier haben sich zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten angesiedelt. Dies wollen wir bewahren. Bezahlbarer Wohnraum kann an anderen Orten in Kiel schneller und nachhaltiger geschaffen werden.
  • Sperrmüll reduzieren. Wir wollen die Situation beim Sperrmüll verbessern. Häufig wird der Sperrmüll aus Unwissenheit unangemeldet vor der Haustür abgestellt. Wir treten für Besuche von MitarbeiterInnen des ABK in den Grundschulen ein. Dabei sollen Themen wie Recycling oder Mülltrennung vermittelt werden. Ziel wäre es, bereits im Kindesalter darüber aufzuklären, wie schädlich Umweltverschmutzung auch im Mikrokosmos Stadt oder gar Nachbarschaft für alle ist. Auf diese Weise könnte auch das Recycling von seltenen Erden und Metallen nachhaltig optimiert werden.

Deine Ansprechpartner in der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Umwelt:

Joscha Slowik
Bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Innen- und Umweltausschuss
Mitglied im Ortsbeirat
  • Suchsdorf
Kontakt
Tlf. 0152/54 00 97 51
joschas [at] hotmail.com

Pascal Schmidt
Bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied in den Ausschüssen
  • Finanzausschuss
  • Innen- und Umweltausschuss
Kontakt
Tlf. 0151/20 79 24 22
xpascal.schmidtx [at] hotmail.de
Wirtschaft fördern. Zur Stärkung unserer Stadtteile.

  • Förderung durch Infrastruktur. Die Kieler Stadtteile müssen untereinander stärker durch gute und leistungsfähige Verkehrssysteme angebunden werden, um die Stadt Kiel insgesamt attraktiv zu gestalten. Ein guter ÖPNV mit Stadtbahn und auch Fahrradrouten gehören dazu. Dabei müssen mehrere Busstrecken neu geplant werden, um z.B. die Stadtteile des Ostufers mit dem Bus durchfahren zu können, ohne erst den Umweg über den KVG-Betriebshof nehmen zu müssen. Die Aufwertung der Verkehrssysteme macht Stadtteile attraktiver und fördert das Image und potentielle Kaufkraft bzw. Anreize für die Ansiedlung von entsprechendem Gewerbe. Das beinhaltet auch die Sanierung von Straßen der äußeren Stadtteile
  • Sanierung der Straßen der äußeren Stadtteile. Außerhalb der Innenstadt ist der katastrophale Zustand der Straßen in den Kieler Stadtteilen kaum zu übersehen. Der SSW in Kiel fordert die Entwicklung eines großangelegten Sanierungskonzeptes für die einzelnen Stadtteile mit Schwerpunkt auf den äußeren Gebieten.
  • Subventionen durch die Stadt Kiel. Wir fordern, dass zukünftig dauerhafte Leerstände an den Plätzen in den Stadtteilen durch die Stadt Kiel aufgekauft werden und vergünstigt an vor Ort benötigtes Gewerbe vermietet werden um die Lage für die Gewerbetreibenden auf diese Weise finanziell zu kompensieren.
  • Zusammenarbeit mit Dänemark. Zwischen der Landeshauptstadt und Dänemark ist der Schulterschluss viel stärker als ohnehin anzunehmen ist. Unter den Kommunen in der Bundesrepublik nimmt Kiel schon im Bereich der Interreg 5A-Projekte für die deutsch-dänische Zusammenarbeit die unangefochtene Spitzenposition ein. Allein in diesem Bereich werden 18 Projekte von Kiel mitgetragen oder leitend geführt. Eine beachtliche Leistung, die zeigt, welche Vorteile dänisch-deutsche Partnerschaften bringen. Wir wollen diese wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern und weiter ausbauen. Der SSW sieht sich mit seinen Kontakten nach Dänemark und Skandinavien als Türöffner und Impulsgeber für gemeinsame deutsch-dänische Projekte.
  • Kreativwirtschaft. Die Kreativwirtschaft hat sich als ein Motor der Jobmaschine und des Wirtschaftswandels entwickelt und bewährt. Wir werden die Kreativwirtschaft und ihre Zusammenarbeit mit Skandinavien weiterhin unterstützen und dafür sorgen, dass gute Rahmenbedingungen geschaffen werden und die notwendigen Kontakte nach Skandinavien intensiviert und gepflegt werden.
  • Förderung von Kleingewerbe und Start-ups. Wir fordern stadtteilspezifische Ausschreibungen von kommunalen Projekten an Kleingewerbetreibende und Start-ups zur Ankurbelung der wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort. Hierbei sollen die Bedarfe der einzelnen Stadtteile hinreichend analysiert und berücksichtigt werden.
  • Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes! Wir fordern eine Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes, um Kiel als Wirtschaftsstandort interessanter zu gestalten. Vor allem kleinere Gewerbetreibende und Start-ups sind durch die veralteten Freibeträge aus dem Gewerbesteuergesetz unverhältnismäßig belastet. Die Kommunalpolitik hat hierbei die Möglichkeit, über die Senkung des Hebesatzes für Entlastung zu sorgen. Der SSW in Kiel will dieses Ventil nutzen, um Innovation und Unternehmergeist im gesamten Stadtgebiet weiter zu fördern und die Schaffung von Arbeitsplätzen damit zu unterstützen.

Deine Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Wirtschaft:

Pascal Schmidt
Bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied in den Ausschüssen
  • Finanzausschuss
  • Innen- und Umweltausschuss
Kontakt
Tlf. 0151/20 79 24 22
xpascal.schmidtx [at] hotmail.de


Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel
Finanzen. Kommunen handlungsfähig machen.

  • Bürgerhaushalt testen. Wir wollen den BürgerInnen den Haushalt der Stadt näher bringen und sie zum Mitmachen auffordern. Deshalb wollen wir Elemente des Bürgerhaushaltes prüfen und im Rahmen der Bürgerbeteiligung eine Mitgestaltung von Teilen des Haushaltes durch die BürgerInnen ermöglichen. Hierfür sollen Mittel aus dem Haushalt zur freien Verwendung bereitgehalten werden und mittels Antragsrecht durch die BürgerInnen verwendet werden können. In der Verantwortung der BürgerInnen liegt hierbei, eigene Initiativen und Maßnahmen zu entwickeln, die der Entwicklung der Stadt helfen sollen und der Ratsversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden können. Das erfordert Transparenz bei der Aufstellung und Darstellung des städtischen Haushaltes und das Aufzeigen von Alternativen.
  • Kommunaler Finanzausgleich, mehr Mittel für die Kommunen. Der SSW Kiel fordert eine auskömmliche Finanzausstattung für die Kommunen. Daher treten wir für einen kommunalen Finanzausgleich ein, der nicht nur den Mangel verwaltet, sondern den Kommunen wieder Gestaltungsräume eröffnet. Die Kommunen in Deutschland sind derzeit hoffnungslos unterfinanziert. Nicht zuletzt die ungerechte Verteilung des Steueraufkommens aus Einkommen- und Umsatzsteuer zwischen Bund, Ländern und Kommunen und das wachsende Aufgabenspektrum der Kommunen sind hierfür verantwortlich. Der SSW in Kiel möchte auf diesen Missstand aufmerksam machen und fordert Bund und Länder zu entsprechenden Reformen und zusätzlicher Unterstützung bei der Bewältigung der Aufgaben auf. Die Kommunen müssen finanzielle Spielräume bekommen für ihre wichtigsten Zukunftsinvestitionen wie die Sanierung und den Neubau von Schulen, Sportstätten, Schwimmbädern, Straßen, Kultureinrichtungen, Sanierung der Häfen und den Ausbau des ÖPNV.
  • Die Rückkehr zu G9 an den Gymnasien z.B. stellt diese erneut vor zahlreiche Probleme wie Unterrichtsausfälle, Raumnot und mangelndes Lehrmaterial. Die Mittel hierfür müssen stärker vom Land für die Kommunen gefördert werden, wenn solche Herausforderungen zufriedenstellend bewältigt werden sollen.
  • Straßenausbaubeiträge abschaffen. Der SSW in Kiel fordert die schnellstmögliche Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Dabei fordern wir vom Land, dass die Straßenausbaubeiträge ohne zusätzliche Belastung der Kommunen abgeschafft werden können.
  • Keine weitere Privatisierung. Der SSW Kiel spricht sich gegen eine Privatisierung von Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge z.B. für Energie/Elektrizitätsversorgung/Netze oder Wasserversorgung aus. Rekommunalisierungen wollen wir prüfen und streben diese grundsätzlich an.
  • Gute Arbeit und Tariftreue. Die Gute Arbeit ist für uns als Regionalpartei ein Thema, das wir schon lange intensiv verfolgen. Das Tariftreuegesetz des Landes Schleswig-Holstein geht auf eine Initiative des SSW von 2001 zurück. Wir wollen, dass die Menschen da wo sie wohnen auch gut bezahlte und sichere Arbeit finden. Bei Ausschreibungen der Landeshauptstadt Kiel sind die Einhaltung der Tariftreue und die Grundsätze der „Guten Arbeit“ zu beachten. Dazu gehören faire Löhne, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Möglichkeit zur Fortbildung und die Begrenzung von Arbeitsbelastung.

Deine Ansprechpartner der SSW-Ratsfraktion Kiel für den Bereich Fianzen:


Marcel Schmidt
Fraktionsvorsitzender

Mitglied in den Ausschüssen:
  • Kulturausschuss
  • Finanzausschuss
  • Bauausschuss
Stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen
  • Hauptausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Kontakt
marcelschmidt.kiel [at] yahoo.de

Wiener Allee 7
24147 Kiel

Pascal Schmidt
Bürgerliches Mitglied im Ausschuss
  • Wirtschaftsausschuss
Stellvertretendes bürgerliches Mitglied in den Ausschüssen
  • Finanzausschuss
  • Innen- und Umweltausschuss
Kontakt
Tlf. 0151/20 79 24 22
xpascal.schmidtx [at] hotmail.de