Wirtschaft

Mach hin, Müller Mannheim!

Im Vorfeld des 4-Augen-Gesprächs zwischen Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender der MVV Energie AG aus Mannheim, und  Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer forderten die energiepolitischen  Sprecher der Rathaus-Kooperation –  die Ratsherren Sven Seele (SSW), Wolfgang Schulz (SPD) und Lutz Oschmann (Bündnis 90/Die Grünen) – die MVV möge endlich ihre unternehmerische Verantwortung für die Realisierung des Gasmotorenkraftwerks wahrnehmen. 

Übereinstimmend erklärten die drei Sprecher: „Die Planungen sind nunmehr soweit gediehen, dass eine Entscheidung für die Umsetzung des Projektes notwendig wird. Die Landeshauptstadt Kiel hat bereits mit dem Haushalt 2014 die Voraussetzungen für eine Mitfinanzierung des Eigenanteils am Kraftwerkprojekt geschaffen. Jetzt ist MVV am Zuge, endlich einen Weg für die Realisierung des Projektes aufzuzeigen. Die Zeit des Schriftwechsels und Austausch von Positionen ist vorbei. Was notwendig ist, ist bekannt.

Wenn eine Realisierung des Projektes über eine stärkere Mitfinanzierung der Stadt und eine damit verbundene Anteilsverschiebung verbunden ist, kann hierüber verhandelt werden. Wir erwarten dann einen fairen Umgang und eine faire Vereinbarung mit der Stadt. Wir unterstützen den Oberbürgermeister bei seinen Gesprächen. Jetzt muss endlich eine Lösung von MVV auf den Tisch!“

Die energiepolitischen Sprecher halten am Ziel fest, dass das Gasmotorenkraftwerk schnellstmöglich realisiert werden muss und spätestens 2018 in Betrieb gehen muss. Dann kann das Kohlekraftwerk auf dem Ostufer vom Netz gehen und die Klimabilanz der Landeshauptstadt Kiel verbessern.

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Arne Kühn

Und genau deswegen müssen die Rekommunalisierungspläne der Stadt forciert werden. Damit sich ein Verhalten wie von MVV nicht wiederholen kann und zukünftig eine Versorgungssicherheit für die Kieler/innen gewährleistet ist.