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Klare Linie und Hartnäckigkeit zahlen sich aus: Kraftwerksbau beschlossen

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Kiel ist klimafreundlich – der Beschluss der Stadtwerke in der Landeshauptstadt, ein Gasmotorenkraftwerk zu bauen, unterstreicht das wie kein anderes Projekt der vergangenen Jahre: Mit einem Schlag erreich die Stadt ihre selbst gesteckten Klimaziel und kann ihren Klimavorsprung nun richtig ausbauen.

„Mit dem Beschluss zum Bau des Gasmotorenkraftwerks mit einer elektrischen Leistung von 190 Megawatt leisten die Stadtwerke einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Schleswig-Holstein. So kann das Kohlekraftwerk auf dem Ostufer endlich ersetzt werden. Die CO2-Bilanz der Landeshauptstadt Kiel wird sich dann mit einem Schlag so verbessern, dass die Klimaziele der Stadt allein durch das neue Gasmotorenkraftwerk erreicht werden. Das Gasmotorenkraftwerk wird ein wichtiger Baustein sein, um die Stadtwerke zukunftsfähig aufzustellen. Wir erwarten, dass das 290 Mio. Euro teure Projekt nun zügig vorangehen kann, um zur Heizperiode 2018/19 die Fernwärmeversorgung zu sichern und langfristig auch preislich zu stabilisieren. Im Haushalt der Landeshauptstadt Kiel haben wir finanzielle Vorkehrungen getroffen, um gemeinsam mit dem Mehrheitseigner, der MVV Energie AG, das notwendige Eigenkapital für die Stadtwerke bereitzustellen. Durch die Genehmigung/Notifizierung der Förderung von effizienten Gasmotorenkraftwerken im Kraftwärmekopplungsgesetz durch die Europäische Union ist der Weg für den Baubeschluss frei gemacht worden.

Die hartnäckige Arbeit für ein flexibles und zukunftsfähiges Gasmotorenkraftwerk befindet sich nun endlich auf der Zielgeraden. Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtwerke für die bisherige Arbeit bei der Planung und Umsetzung dieses wichtigen Projektes für Kiel und darüber hinaus. Auch den Beschäftigten des Gemeinschaftskraftwerks gilt unser großer Dank für die zuverlässige Bereitstellung von Fernwärme für viele Kielerinnen und Kieler bisher und sicherlich weiterhin bis 2018.“

Die erklärte Marcel Schmidt, Fraktionsvorsitzender des SSW im Rat der Stadt Kiel gemeinsam mit den energiepolitischen Sprechern von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Wolfgang Schulz und Lutz Oschmann, ur Entscheidung des Aufsichtsrats der Stadtwerke über den Bau eines Gasmotorenkraftwerks.

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