Kiel ist Zukunft: Jahresempfang der SSW-Ratsfraktion

Lars Harms, Vorsitzender des SSW im Landtag von Schleswig-Holstein

Kiel ist Zukunft, denn Kiel ist „fremtidens by“ –die Stadt der Zukunft. Unter diesem Motto hatte die Ratsfraktion des SSW in Kiel zum Jahresempfang geladen. Als Festredner hatte die Fraktion Lars Harms, den Vorsitzenden des SSW im Landtag und Spitzenkandidat der Partei im anstehenden Landtagswahlkampf, gewinnen können.

Bevor Harms jedoch ans Mikro konnte, läutete Marcel Schmidt, Vorsitzender der Kieler SSW-Ratsfraktion, den Abend mit einem Rückblick auf ein weiteres Jahr erfolgreicher Ratsarbeit ein. Zusammen mit dem Kooperationspartner SPD sei es gelungen, eine Vielzahl von Initiativen erfolgreich in die Ratsversammlung einzubringen. Zudem, durfte Schmidt festhalten, sei Kiel erneut ein Stück dänischer geworden, und lieferte zum Beweis nicht nur das erst vor ein paar Tagen auf Wirken des SSW beschlossene Hinweisschild für das neue Rathaus. Dieses wird in dänischer und deutscher Sprache an den dort einstmals errichteten ersten Kieler Bahnhof erinnern, der zugleich der erste des dänischen Gesamtstaates überhaupt war. „Der von uns initiierte Ratsbeschluss“, so Schmidt weiter, „zur Kooperation und Partnerschaft mit dem dänischen Aarhus ist ein Meilenstein nicht nur für die Belange der dänischen Minderheit in Kiel, sondern auch für die Stadt und ihre internationale Einordnung in den nordeuropäischen Wirtschafts- und Kulturraum.“

„Richtungsweisend“ nannte sodann Lars Harms das von Schmidt vorgestellte Modell einer Partnerschaft mit Aarhus, das statt auf Wimpel auf die konkrete Kooperation beispielsweise im Jütlandkorridor zielt. Sodann fand Harms vor allem lobende Worte für die Arbeit seiner Kollegen in der Kieler Ratsversammlung. Insbesondere ergänzten sich die sozialpolitischen Vorstellungen in Land wie in der Stadt ideal. „Eine Gesellschaft ist nur so gut wie ihre Bereitschaft zur Solidarität mit den Schwächeren“, erinnerte Harms. Der von der Ratsfraktion mitgestaltete Grundstein zur Gründung einer neuen stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft ist dazu ein wichtiger Schritt und wird ein wichtiges Werkzeug zur Schaffung und Verwaltung von bezahlbarem Wohnraum werden. Übereinstimmung fanden Harms und Schmidt auch in ihrer Vorstellung davon, dass eine kluge Schulpolitik des Landes, flankiert von einem effektiven kommunalen Schulbauprogramm, wie es von der Kieler Ratsfraktion unterstützt wird, die Gesellschaft nachhaltig stärkt. Nicht anders beim Thema Sicherheit. Diese lasse sich nicht mit dem Prinzip „Law and Order“ schaffen, so Lars Harms, sondern wachse ganz konkret auf kommunaler Ebene mit der Aufwertung einzelner Stadtteile. In Kiel sticht dort der Fonds „Gemeinsam Kiel gestalten“ hervor, an dessen Zustandekommen die SSW-Ratsfraktion maßgeblich beteiligt ist. Schmidt: „Zusammen mit den Kielerinnen und Kielern werten wir unsere Stadtteile über soziale und infrastrukturelle Projekte auf und arbeiten gemeinsam daran, aus der Landeshauptstadt Kiel unsere Stadt der Zukunft zu machen.“

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