Große Resonanz auf sozialpolitisches Förderprogramm

Dr. Susanna Swoboda, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion dess SSW im Kieler Rat, und Vorsitzendes des Kieler Jugendhilfeausschusses

Auf Betreiben der SSW- und der SPD-Ratsfraktion bei den Beratungen zum Haushalt 2017 hat die Ratsversammlung den Förderfonds „Zusammenhalt stärken – Teilhabe sichern“ aufgelegt. Mit dem Programm sollen Veranstaltungen angestoßen, Netzwerke gestärkt und bürgerschaftliches Engagement angeregt und unterstützt werden. Dazu werden Projekte mit jährlich insgesamt 100.000 Euro gefördert.

SPD-Ratsherr Thomas Wehner, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Wohnen und Gesundheit und Mitglied im Expertengremium, sowie die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Dr. Susanna Swoboda (SSW) erklären dazu:

„Mit dem Fonds wollen wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Kiel stärken, Vorurteile überwinden und Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen in Kiel sichern. Insbesondere sollen Menschen aus unterschiedlichen Kreisen zueinander finden, die sich bisher eher fremd waren. Wir freuen uns über die große Resonanz auf die Einrichtung des Fonds!

Bisher haben 43 Initiativen bis Ende September einen Antrag gestellt. 33.642,40 Euro konnten bereits im Juli bewilligt werden. Morgen entscheidet eine Jury aus Politik und Verwaltung über weitere Förderungen. Schon heute berichtet die Verwaltung in einer Geschäftlichen Mitteilung dem Sozialausschuss über das bisherige Vorgehen.

Die geförderten Projekte reichen von Freizeitgestaltung für Geflüchtete in Holtenau und in der Wik über ein Stadtteilfest in Friedrichsort bis zu einem Wochenende der A-Jugend des TuS Gaarden mit Diskussionen über Integration und Glauben. In den Anträgen zeigen sich die große Vielfalt und der Wille der Stadtgesellschaft, etwas für den Zusammenhalt in Kiel zu tun.“

Dr. Susanna Swoboda (SSW), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, und Gesa Langfeldt (SPD), sozialpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, betonen: „Die Initiative von Thomas Wehner hat genau den richtigen Punkt getroffen, um das Zusammenwachsen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zu unterstützen und das Gemeinsame nachhaltig in unserer Stadtgesellschaft zu verankern. Es ist wichtig, dass das Programm in den nächsten Jahren fortgesetzt und ausgeweitet werden kann. Dafür werden wir uns einsetzen.“

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