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Der neue Norden entsteht: Friedrichsort und Holtenau wachsen zusammen

Sven Christian Seele
Sven Christian Seele

Im Norden Kiels entsteht die neue Stadt. Mit dem ehemaligen MFG-5-Gelände wachsen Friedrichsort und Holtenau zu einer neuen Einheit zusammen. Für den SSW ist dies eine chancenreiche Herausforderung, wie SSW-Ratsmitglied Sven Christian Seele im Rahmen der April-Ratsversammlung verdeutlichte:

Für den SSW ist das MFG-5-Gelände ein absolutes Premiumgrundstück in der Landeshauptstadt. Wo sonst haben wir in Kiel noch so schöne Grundstücke mit direktem Zugang zur Förde?

Das Gelände ist die ideale Verknüpfung von Arbeiten, Wohnen und Freizeit an einem Ort. Auch wir sind daher für eine Verlegung des Tonnenhofes. Damit mögliche Emissionen aus dem Bereich des Holtenauer Unterlandes herausgehalten werden und mit dem Plüschowhafen an einen Ort verlegt, wo sie unter Umständen auch behandelt werden können. So ist es möglich, direkt an der bereits bestehenden Wohnbebauung in Holtenau weiteren in Kiel dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.

Für den SSW steht dabei außer Frage, dass auf dem MFG-5-Gelände auch bezahlbarer Wohnraum insbesondere für Familien, Senioren und Studenten entstehen muss. Daneben schaffen wir dringend benötige Flächen für neue Gewerbeansiedlungen. Das Gelände bietet exzellente Möglichkeiten für die Wirtschaft. Der Standort eignet sich nach unserer Meinung dabei insbesondere für die Bereiche Windenergie, Gesundheitswirtschaft und anderer Zukunftsbranchen.

Die am Ende verbleibenden rund 26 Millionen Euro sind eine Investition in die Zukunft der Landeshauptstadt Kiel. Aus Sicht des SSW handelt es sich dabei um gut angelegtes Geld. Wir müssen die Landeshauptstadt Kiel zukunftsfähig machen und können uns solchen Chancen, die das MFG-5-Gelände bietet, nicht entziehen. Insgesamt entsteht ein Standort mit einer herausragenden Lage, wo neben Gewerbe auch ein Wohngebiet mit hoher Lebensqualität entsteht.

In diesem Zusammenhang begrüßen wir sehr, dass der Oberbürgermeister nach der von der IHK geäußerten Kritik, Gespräche mit der Kammer und dem DGB aufgenommen hat. Für den SSW ist ein direkter Zugang der Wirtschaft zum Wasser auch dringend erforderlich. Wir gehen davon aus, dass es zu einer guten Lösung für alle Beteiligten kommen wird. Mit der Entwicklung des MFG-5-Geländes entfällt die bisherige Barriere zwischen den Stadtteilen Holtenau und Friedrichsort, die bisher die Entwicklung beider Stadtteile stark beschränkt hat. Der Stadtteil Holtenau verliert endlich seine bisherige Insellage und kann mit dem MFG-5-Gelände neue Potenziale entwickeln und sich flächenmäßig vergrößern.

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