Die nördliche Innenstadt unterstützt sozialen Wohnungsbau

Marcel Schmidt (links), Vorsitzender der Fraktion des SSW im Rat der Stadt Kiel, und seine Stellvertreterin, Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda

Am 11. Juli fand im Gemeindezentrum der Ansgarkirche eine Informationsveranstaltung zum Bauvorhaben auf dem Parkplatz Waitzstraße/Droysenstraße/Knooper Weg statt. Hierzu erklären der Fraktionsvorsitzende der SSW-Ratsfraktion, Marcel Schmidt und seine Stellvertreterin Dr. Susanna Swoboda, sowie die vor Ort gewählten Ratsmitglieder Lisa Yılmaz und Benjamin Raschke (beide SPD):

„Wir danken Pastor Niels-Peter Mahler, dass er so früh zu einer Vorstellung des Projekts eingeladen hat und freuen uns mit ihm über das hohe Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner.

In der nördlichen Innenstadt wird Wohnraum dringend gesucht. Insbesondere Wohnungen mit günstigen Mieten sowie barrierefreie Wohnungen sind aufgrund der attraktiven Lage und des alten Baubestands viel zu knapp. Für den Wohnungsbau auf diesem städtischen Grundstück haben wir daher in der Ausschreibung 30% sozialen Wohnungsbau gefordert. Dem Wunsch nach barrierefreiem Wohnraum sind die Investoren auch nachgekommen: Acht Wohneinheiten werden in Zusammenarbeit mit Pflege SH für Schwerbehinderte vorgesehen. Auch hier ist der Bedarf sehr hoch, beispielsweise bei jüngeren Erwachsenen mit einer Behinderung, die bei ihren Eltern ausziehen wollen. Insgesamt werden ca. 3000 m² Wohnraum geschaffen.
Dass gemeinsam mit dem engagierten Stadtteilnetzwerk Niki ein Begegnungsraum geschaffen werden soll, ist ein weiterer Pluspunkt, der in den ganzen Stadtteil wirkt.

Der Wegfall von öffentlichen Parkflächen ist der einzige Wermutstropfen, dem wir mit mehr Carsharing-Angeboten und effektiverer Nutzung der vorhandenen Parkflächen begegnen wollen. Zudem sollen 85 Parkflächen in einer Tiefgarage geschaffen werden.

Abschließend danken wir der Norddeutschen Grundstücksentwicklungsgesellschaft (NGEG) für die Umsetzung unserer Wünsche und für die frühzeitige interessante Präsentation. Wir wünschen viel Glück beim Bauvorhaben und wollen es mit zügigen Beschlüssen unterstützen.“

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