Kiel bekommt ein Haus der Digitalisierung

Die SSW-Ratsfraktion begrüßt die positive Abstimmung eines ihrer Anträge aus der letzten Wahlperiode, der nun in geänderter Form dafür sorgt, dass Kiel ein Haus der Digitalisierung bekommt. Dazu erklärt der SSW-Fraktionsvorsitzende Marcel Schmidt:

„Im gestrigen Innen- und Umweltausschuss wurde der Antrag ‚Kiel digital gestalten: Fördermittel für ein Ausstellungshaus zur Digitalisierung anwerben‘ (Drs. 0346/2018) beschlossen, den SPD und SSW in der vergangenen Wahlperiode gemeinsam eingebracht haben. Wir übernahmen dabei Änderungsvorschläge der Ampelkooperation (Drs. 0228/2019). Nach dieser hilfreichen Aktualisierung und dem darauf folgenden positiven Beschluss des Innen- und Umweltausschusses macht die Landeshauptstadt bei der Digitalisierung nun einen wichtigen Schritt nach vorn.

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Antrag umgesetzt: Kieler eSport-Zentrum bereits in den Startlöchern

Marcel Schmidt – Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel

So schnell ist noch kein Ratsantrag umgesetzt worden. Gestern wurde der SSW-Antrag zur Konzeption von Kieler eSport-Zentren noch einstimmig in der Ratsversammlung beschlossen und heute ist die Stadt bereits in der Lage, ein Eröffnungsdatum für ein Landeszentrum eSport in Kiel mitzuteilen. Dazu erklärt Marcel Schmidt, Fraktionsvorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

„Dass wir mit unserem Antrag für eSport-Zentren in Kiel einen Nerv getroffen haben, war uns schon bewusst. Dass wir damit jedoch auch schon praktisch gleichlautende Vorbereitungen seitens des Landes, der Stadt und des eSport-Bund Deutschland e.V. (ESBD) abgebildet haben, zeigt uns erneut: Das Thema eSport nimmt in Kiel stark Fahrt auf. Mit dem bundesweit ersten öffentlich geförderten eSport-Zentrum, bei dem der ESBD die Trägerschaft übernehmen will und das zur Digitalen Woche im September eröffnet werden soll, ist eine der Forderungen aus unserem Antrag schon jetzt erfüllt: Kiel ist auf der Landkarte des eSports erschienen. Jetzt geht es daran, unter der engen Einbindung der Kieler eSport-Szene genau das herzustellen, was wir hier in Kiel benötigen: ein eSport-Zentrum in der Mitte der Gesellschaft als Ort der Begegnung, des Trainings und des Wettkampfes für alle Disziplinen und für alle KielerInnen.“

SSW-Ratsfraktion stärkt die Smart City Kiel

Marcel Schmidt – Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel

Zur Annahme des von SSW und Rathauskooperation eingebrachten Antrages „Smart City Kiel“ (Drs. 0127/2019) in der gestrigen Ratsversammlung erklärt Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion:

„Die SSW-Ratsfraktion hat während der Ratsversammlung gemeinsam mit SPD, Grünen und FDP den erfolgreichen Vorstoß unternommen, die Stadt Kiel aufzufordern, sich um Fördermittel zur Umsetzung von Smart-City-Strategien zu bewerben.

Es ist gut, dass die Landeshauptstadt jede Chance nutzt, um sich und ihren BürgerInnen ein ressourcenschonenderes, nachhaltigeres und klimafreundlicheres Leben zu ermöglichen. Das schafft Freiräume für soziale Herausforderungen und verbessert die Wirkung sozialer Projekte. Sparsames Haushalten mit Rohstoffen, schonende Verkehrsabläufe und nicht zuletzt die Vermeidung unnötiger Wege sind die Bereiche, auf denen große Potenziale erschlossen werden können. Die Smart City ist für uns kein Elitenprojekt, sondern eins, das alle Menschen mitnehmen muss; auch die, die im Digitalen noch nicht zuhause sind.

Digitale Technologien helfen, das Leben innerhalb der Stadt so zu vernetzen, dass Belastungen abnehmen und Lebensqualität wie Sicherheit gleichermaßen zunehmen. Dabei eingesparte Mittel können für soziale Ziele eingesetzt werden. Als bundesweit und nordeuropäisch vernetzte, digitale Metropole kann die Landeshauptstadt auf genau die Infrastruktur zurückgreifen, die für den Aufbau einer SmartCity nötig ist: kreative Köpfe, eine pulsierende akademische Welt um die Christian-Albrechts-Universität und jede Menge PraktikerInnen samt Startup-Szene. Das gilt es zu nutzen und damit auszubauen.“

Europäische Kulturhaptstadt: Kann Kiel (europäische) Kultur?

Marcel Schmidt – Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel

Das  Projekt „Kulturhauptstadt Europas“ gilt als „Vorzeigeprojekt“ der Europäischen Union. Hierbei handelt es sich um eine „europäische Auszeichnung mit auf EU-Ebene definierten Standardkriterien und -zielen“, die jährlich an mindestens zwei Städte vergeben wird. Bei dem Projekt, das bereits Städte wie Berlin, Weimar und Essen durchgeführt haben, dürfen auch Nachbarstädte oder eine ganze Region einbezogen werden.

Die CDU-Ratsfraktion und die SSW-Ratsfraktion meinen, dass es an der Zeit sei, die Landeshauptstadt Kiel auch kulturell auf europäischer Ebene hervorzuheben, so die kulturpolitischen Sprecher Ratsfrau Erika Diehr (CDU) und Ratsherr Marcel Schmidt (SSW).

Deshalb stellen die CDU- und SSW-Ratsfraktion in der morgigen Ratsversammlung, am 17.01.2019, einen entsprechenden Prüfantrag, der die mögliche Bewerbung Kiels als „Kulturhauptstadt Europas“ im Jahr 2025 beinhaltet und hoffen im Sinne der in Kiel erstarkenden Kieler Kultur- und Kreativszene auf große Zustimmung im Rat.

Bereits angelaufene Kieler Kulturprojekte wie „Ostseekulturhauptstadt 2020“ und diverse enge Verknüpfungen – insbesondere mit dänischen Kultureinrichtungen (z.B. Aarhus, designierte Partnerstadt von Kiel, die im Jahr 2017 Kulturhauptstadt Europas war) – bilden dabei eine ebenso gute Bewerbungsgrundlage wie Kiels sportlich-kulturelles Großereignis, die „Kieler Woche“, die bereits international einen guten Ruf besitzt.

Allein von der Bewerbung als „Kulturhauptstadt Europas“ könnte Kiel auf deutliche Impulse für die Entwicklung der Stadt, für die Identifikation der als Teil der Aktion einzubindenden Bürgerinnen und Bürger aller Bevölkerungsgruppen mit ihrer Stadt, für neue europäische und internationale Kulturkontakte sowie für die Tourismuswirtschaft hoffen, so Ratsfrau Diehr und Ratsherr Schmidt abschließend.

Schulen für die Digitalisierung fit machen

Dr. Susanna Swoboda, stellvertretende Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion und deren schulpolitische Sprecherin

Der Ausschuss für Schule und Sport hat der Initiative von SSW und SPD „Schulen für die Digitalisierung fit machen“ einstimmig zugestimmt. Die Verwaltung ist damit aufgefordert, noch im Jahr 2018 einen Überblick über die technischen Einrichtungen im Bereich der IT in den Schulen zu geben und den Investitionsbedarf zu ermitteln. Dazu erklären das Ausschussmitglied Antje Möller-Neustock (SPD) und die schulpolitische Sprecherin der SSW-Ratsfraktion Dr. Susanna Swoboda:

„Wir freuen uns, dass unser Vorstoß, die Schulen schnell für die Digitalisierung fit zu machen, im Ausschuss auf große Zustimmung gestoßen ist. Aus unserer Sicht sind WLAN und Computerräume in der heutigen Zeit Pflicht! Als Schulträgerin soll die Stadt Kiel unsere Schulen auch dabei unterstützen, Informatik-Profile zu schaffen. Wir begrüßen besonders die Ankündigung der Verwaltung, der Ratsversammlung einen Medienentwicklungsplan vorzulegen. So schaffen wir auch in der Schule die Grundlagen, damit unsere Kinder und Jugendlichen ihre Welt im digitalen Zeitalter gestalten können.“