Archiv Oktober 2015

Marinetechnikerschule: Erste Flüchtlinge begrüßt

Die ersten Flüchtlinge sind kurz nach 13 Uhr in ihrer neuen Unterkunft in der ehemaligen Marinetechnikschule im Kieler Stadtteil Wik eingetroffen. Sie stammen aus verschiedenen Ländern u.a. aus dem Jemen und aus Syrien. Sie sind heute Vormittag aus der Unterkunft des Landes Schleswig-Holstein im Schloss Salzau im Kreis Plön in die Landeshauptstadt Kiel gekommen.

Nach ihrer Ankunft konnten sich die Neuankömmlinge mit Tee, Bananen und anderen Snacks stärken. Am Abend gibt es dann das erste warme Essen in der Einrichtung. Die Einrichtung wird von der Diakonie Altholstein betreut.

Es waren viele Ehrenamtliche zur Begrüßung vor Ort. Auch der Ortsbeirat Wik war vertreten sowie Ratsmitglieder. Für den SSW war Ratsherr Sven Christian Seele vor Ort. Nachdem er die vergangenen Tage damit verbracht hat, zusammen mit seinem Vater und anderen Helfern die Unterkunft vorzubereiten, hatte er eine schöne Botschaft für die Neuankömmlinge: „Wir heißen unsere Neukieler herzlich Willkommen in der Landeshauptstadt Kiel!“

Schulassistenten: Kieler Modelle für Kieler Schulen

Dr. Susanna Swoboda, SSW-Ratsfrau und migrationspolititsche Sprecherin der Fraktion im Kieler Rat

Dr. Susanna Swoboda

In der Diskussion um einen Oppositionsantrag zur Poolbildung integrativer Hilfen in Schulen vertritt SSW-Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda den Standpunkt der Rathauskooperation aus SSW, SPD und Grünen: Kieler Schulen brauchen Kieler Modelle für ihre Schulassistenten. Der Forderung der Opposition nach der Übernahme eines Lübecker Poolmodells, das selbst in der Hansestadt an der Trave sehr kritisch gesehen wird, erteilt sie eine klare Absage.

Ihre Rede im Rat:
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Sven Christian Seele: App erleichtert Flüchtlingen das Zurechtfinden

Eine ebenso einfache wie effektive Maßnahme soll den Flüchtlingen, die in der Landeshauptstadt eine sichere Zuflucht suchen, helfen, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden: eine App fürs Smartphone. Der unter Federführung des SSW entstandene Antrag wurde vom Rat angenommen. Nun wird die Stadt solche Online-Hilfsmittel bereitstellen.

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Marcel Schmidt: Die Menschen im Kieler Norden haben die Stadtbahn verdient

Fraktionsvorsitzender des SSW im Rat der Stadt Kiel, Marcel Schmidt

Fraktionsvorsitzender des SSW im Rat der Stadt Kiel, Marcel Schmidt

Die Menschen im Norden Kiels haben sie verdient: die Stadtbahn bis nach Schilksee. Mit ihr bekommen die Stadtteile nördlich des Kanals ein langfristig nachhaltiges Verkehrskonzept, das ihnen den mehr als nötigen Anschluss an das Kieler Zentrum bringt. SSW-Ratsherr Marcel Schmidt ist im Rat der Stadt einer der stärksten Vertreter der schienengebundenen Nordlösung. Seine Rede im Rat:

„In der letzten Ratsversammlung habe ich zum Mobilitätskonzept Olympia gesagt, dass es eine Ergänzung verdient. Diese Ergänzung liegt nun in diesem Antrag vor. Mit diesem Antrag schaffen wir die Grundlage für einen leistungsfähigen, modernen ÖPNV. Einen ÖPNV, der den Anforderungen eines Ereignisses wie Olympia angemessen ist und die Stadt fit für die Zukunft macht.

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Freibad Katzheide: Bürgerwille vor Sparwahn

SSW-Ratsherr und Wirtschaftsexperte Sven Christian Seele

Sven Christian Seele

Mit dem Ja zum Erhalt des Freibades Katzheide stellt sich die Kieler Rathauskooperation aus SSW, Bündnis90/Grüne und SPD einmal mehr hinter den Bürgerwillen und erneut gegen das Vorhaben der Opposition, nur dann sparen zu wollen, wenn es die Allgemeinheit trifft. Sven Christian Seele blickt lieber nach vorne, zeigt Entwicklungsmöglichkeiten und berichtet von alternativen Betreibermodellen.

Seine Rede:

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Land bekennt sich überwältigend zu Olympia

Lars Harms, Vorsitzender des SSW im Landtag

Lars Harms, Vorsitzender der Fraktion des SSW im Landtag von Schleswig-Holstein

Mit Begeisterung sprach sich der Landtag Schleswig-Holstein in seiner heutigen Sitzung für die Unterstützung der Landeshauptstadt Kiel und der Stadt Hamburg in der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 aus.

Parteiübergreifend waren sich die Abgeordneten von SSW, SPD, CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen außerdem darüber einig, alle möglichen Finanzierungswege auf Landes- und Bundesebene öffnen zu wollen. Lars Harms, Vorsitzender des SSW im Landtag und designierter Spitzenkandidat der Partei für die Landtagswahl 2017, nannte die Gründe der Entscheidung in seiner Rede:

„Die Olympischen Spiele 2014 scheinen noch weit weg zu sein. Aber die Vorbereitungen auf dieses riesige Sportereignis laufen jetzt schon und wir als SSW wollen, dass diese Vorbereitungen weiter laufen. Deshalb ist es wichtig, ein klares Signal für die Olympischen und Paralympischen Spiele im Hamburg und Kiel zu setzen. Erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele wird es dann nachhaltige Spiele geben.

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Olympiaturbo für die Landeshauptstadt

Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer auf der Pressekonferenz zur Bekantgabe des Finanzierungskonzeptes Olympia 2024 - Foto: Sven Christian Seele

Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer auf der Pressekonferenz zur Bekantgabe des Finanzierungskonzeptes Olympia 2024 – Foto: Sven Christian Seele

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer hat heute vor der Presse das Kosten- und Finanzierungskonzept für die Olympischen Segelwettbewerbe in Kiel-Schilksee vorgestellt. Die Kosten für die Landeshauptstadt Kiel belaufen sich auf circa 30 bis maximal 41 Millionen Euro, die aus dem städtischen Haushalt zu tragen sind.

Insgesamt werden 78 Projekte realisiert – vom Olympischen Segeldorf über den Segelcampus, einen Hotelneubau und den Neubau der Vaasahalle bis hin zu den Hafenanlagen und Molen. Das Olympiazentrum Schilksee soll zu einem neuen, vielseitigen und belebten Zentrum, das weit über die Olympischen Spiel genutzt werden soll, umgebaut werden. Hierbei muss man aber beachten, dass auch ohne die Durchführung der Olympischen Segelwettbewerbe in den nächsten Jahren eine umfangreiche Sanierung und Modernisierung des Olympiazentrums in Kiel-Schilksee notwendig ist, um den Ruf Kiels als Welthauptstadt des Segeln zu sichern. Der letztlich aus dem Stadthaushalt zu finanzierende „Olympia-Anteil“ beläuft sich daher auf rund 15 bis 20 Millionen Euro.

Die Kooperation aus SPD, Grünen und SSW setzt sich neben einem Schienenflieger, der Kiel mit dem Hamburg Airport verbinden soll, auch für eine Stadtbahn, die unter anderem den Hauptbahnhof mit dem Olympiazentrum Schilksee verbinden soll, ein. Der SSW wird den „Olympiaturbo“ für solch wichtige begleitenden Infrakstrukturmaßnahmen nutzen.

Katzheide kann bleiben

Soll schon 2016 wieder ganz öffnen: das Freibad Katzheide

Soll schon 2016 wieder ganz öffnen: das Freibad Katzheide – Foto: Sven Christian Seele

Für das Freibad Katzheide stehen die Zeichen so gut wie nur denkbar. Die Kieler Rathauskooperation aus SSW, Grünen und SPD schließt sich dem Bürgerbegehren an, das damit vom Tisch ist. Nun soll das Bad schnellstmöglich wieder seine Bahnen öffnen.

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